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Schwere Verluste im Ukraine Krieg: Waffen der russischen Truppen werden offenbar knapp

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Von: Daniel Dillmann, Nail Akkoyun, Vincent Büssow, Christian Stör

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Russland rückt weiter vor, doch trifft auf heftigen Widerstand der Ukrainer. Die Verluste steigen auf beiden Seiten: der News-Ticker.

+++ 14.30 Uhr: Russland hat zum ersten Mal indirekt eingeräumt, dass es im Ukraine-Krieg enorme militärische Verluste erleidet. Dies geht aus einem Entwurf für ein Bundesgesetz hervor, das der Kreml am 30. Juni der Duma vorgelegt hat. Wie das Nachrichtenmagazin Newsweek berichtet, heißt es darin, dass im Rahmen „einer besonderen Militäroperation in den Gebieten der Volksrepublik Donezk, der Volksrepublik Luhansk und der Ukraine ein erhöhter Bedarf an der Reparatur von Waffen und militärischer Ausrüstung“ bestehe. Der Gesetzentwurf sieht unter anderem „den Einsatz von Sachwerten aus staatlichen Reserven“ und „die vorübergehende Aktivierung von Kapazitäten und Einrichtungen zur Mobilisierung“ sowie Überstunden in „einzelnen Organisationen“ vor.

Ukraine-KriegPanzer Dmytriwka Treibstoffmangel logistik russland
Ein zerstörter russischer Panzer steht auf einem Feld in der Nähe des Ortes Dmytriwka. (Archivbild, 13. April) © picture alliance/dpa/Ukrinform |

Update vom Freitag, 1. Juli, 09.00 Uhr: Mittlerweile sollen 35.750 russische Soldaten im Ukraine-Krieg gefallen sein. Das vermeldet der ukrainische Generalstab in seinem täglichen Lagebericht. 1577 Panzer und 185 Hubschrauber sollen außerdem zerstört worden sein – ein Überblick.

News zum Ukraine-Krieg: Russlands Verluste in der Übersicht

+++ 15.00 Uhr: Offenbar haben ukrainische Truppen das Dorf Potiomkino im Oblast Cherson befreien können. Dies berichtet das Nachrichtenportal Kyiv Independent. Die Soldaten der 60. Infanteriebrigade berichteten demnach, dass sie eine „erfolgreiche Offensive“ durchgeführt und mehrere russische Panzer und Schützenpanzer zerstört und die Kontrolle über Potiomkino wiedererlangt hätten. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig prüfen.

(dil/nak)

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