Präsident gegen Neuwahlen

Tsipras erwartet Einigung mit Geldgebern

Gegen Neuwahlen auch für den Fall erfolgloser Schulden-Gespräche: Griechenlands Ministerpräsident Tsipras. Foto: Stephanie Lecocq/Archiv
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Gegen Neuwahlen auch für den Fall erfolgloser Schulden-Gespräche: Griechenlands Ministerpräsident Tsipras.

Athen - Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras hält eine Einigung mit den Geldgebern bis zum 9. Mai für möglich. Sollte es anders kommen, sei eine Volksabstimmung möglich.

Neuwahlen erteilte er in einem Interview mit dem griechischen Sender Star TV eine Absage. «Niemand in Europa wird gewinnen, wenn es zu einem Bruch kommt», warnte Tsipras. «Ich denke, wir werden bis zum 9. Mai eine Vereinbarung haben», gab er sich optimistisch.

Mit welcher Frage er sich bei einer möglichen Volksbefragung an die Wähler wenden würde, sagte Tsipras nicht. Aus dem Gespräch mit dem TV-Moderator und teilnehmenden Bürgern ergab sich, dass es bei der Volksabstimmung um die Annahme eines neuen Sparprogramms gehen könnte. «Ich glaube aber nicht, dass es dazu (Volksabstimmung) kommen wird», bekräftige Tsipras. Zugleich nahm er Bundeskanzlerin Angela Merkel gegen Kritik in Schutz. «Die Kanzlerin möchte eine Lösung», sagte Tsipras. 

Griechenland kann nur nach einer Einigung auf ein umfangreiches Reformpaket auf bislang blockierte Hilfen von 7,2 Milliarden Euro hoffen. Die Eurogruppe will bei ihrem nächsten Treffen am 11. Mai darüber beraten.

dpa

Star TV

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