Beim Treffen mit Merkel im Oval Office

So rechtfertigt Trumps Sprecher die Reaktion auf die Handschlag-Bitte

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Bundeskanzlerin Angela Merkel sitzt mit US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus. 

Berlin - Es ist eine Szene, über die Journalisten an diesem Wochenende diskutieren: Fotografen bitten Donald Trump, Kanzlerin Angela Merkel die Hand zu schütteln - er macht es nicht. Das sagt das Weiße Haus dazu. 

Bevor zu viel über die Situation vom Freitag spekuliert wird, nennt das Weiße Haus lieber selbst seine eigene Version der bizarren Handschlag-Szene. "Ich glaube nicht, dass er die Frage gehört hat", sagte Donald Trumps Sprecher Sean Spicer dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Das Magazin kommentiert, diese Beschwichtigung deute darauf hin, "dass das Weiße Haus das Treffen mit Merkel ungerne als missglücktes Kennenlernen stehen lassen will."

Bei Merkels erstem Besuch bei Trump hatte es im Oval Office kein nochmaliges Händeschütteln der beiden Politiker für die Kameras gegeben. Dabei hatten die Fotografen Trump zugerufen, genau das doch bitte zu tun. Als auch die Kanzlerin den amerikanischen Präsidenten nach einem Händedruck fragte, reagierte Trump nicht, sondern starrte nach vorne. Merkel hat die Szene sichtlich irritiert, die Journalisten sowieso. "Das war so peinlich, ich bin gestorben, als ich es gesehen habe", twitterte eine US-Journalistin. Auf Twitter haben die Nutzer die Szene böse und witzig kommentiert. Die Autorin der "Harry Potter"-Bände, Joanne K. Rowling, twitterte ein Foto, auf dem Trump nach unten schaut und interpretierte: „Mutti war gemein zu mir, und ich mag ihre Hand nicht mehr halten.“

Die "Handshake"-Szene war nicht der einzige Trump-Aufreger, als Merkel ihn besuchte, es gab drei weitere, wie unsere Partnerseite Merkur.de berichtet.  

Trump selbst stellte den Besuch Merkels als "GROSSARTIGES Treffen" da - "abgesehen von dem, was Sie über die Fake News gehört haben." 

sah

(mit Material der Nachrichtenagentur dpa)

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