Schiffe vor Inseln: Japan bestellt Chinas Botschafter ein

Die Insel Uotsuri-shima ist eine der Inseln, um die China und Japan streiten. Foto: Hiroya Shimoji/Archiv
1 von 10
Die Insel Uotsuri-shima ist eine der Inseln, um die China und Japan streiten. Foto: Hiroya Shimoji/Archiv
Japans Außenminister Fumio Kishida drückt den scharfen Protest seiner Regierung aus nachdem chinesische Schiffe in japanische Hoheitsgewässer eingedrungen waren. Foto: Luong Thai Linh/Archiv
2 von 10
Japans Außenminister Fumio Kishida drückt den scharfen Protest seiner Regierung aus nachdem chinesische Schiffe in japanische Hoheitsgewässer eingedrungen waren. Foto: Luong Thai Linh/Archiv
Aufwendige Militäranlagen am Chigua-Riff, das zu den umstrittenen Spratly-Inseln gehört. Foto: Philippinische Armee/Archiv
3 von 10
Aufwendige Militäranlagen am Chigua-Riff, das zu den umstrittenen Spratly-Inseln gehört. Foto: Philippinische Armee/Archiv
China beansprucht große Seegebiete mit bedeutenden Fischgründen, Rohstoffvorkommen und Schifffahrtsstraßen. Foto: Philippinische Armee/Archiv
4 von 10
China beansprucht große Seegebiete mit bedeutenden Fischgründen, Rohstoffvorkommen und Schifffahrtsstraßen. Foto: Philippinische Armee/Archiv
Ein philippinischer Soldat patrouilliert auf einer der umstrittenen Inseln im Südchinesischen Meer. Foto: Ritchie B. Tongo/Archiv
5 von 10
Ein philippinischer Soldat patrouilliert auf einer der umstrittenen Inseln im Südchinesischen Meer. Foto: Ritchie B. Tongo/Archiv
Landebahn auf einer der zwischen China, Vietnam, Japan und den Philippinen umstrittenen Spratly-Inseln. Foto: Rolex Dela Pena/Archiv
6 von 10
Landebahn auf einer der zwischen China, Vietnam, Japan und den Philippinen umstrittenen Spratly-Inseln. Foto: Rolex Dela Pena/Archiv
Die Satellitenaufnahme zeigt mutmaßliche chinesische Raketenstellungen auf Woody Island, der größten Paracel-Insel. Foto: Imagesat International N.V/Archiv
7 von 10
Die Satellitenaufnahme zeigt mutmaßliche chinesische Raketenstellungen auf Woody Island, der größten Paracel-Insel. Foto: Imagesat International N.V/Archiv
Ein Foto der vietnamesischen Küstenwache zeigt ein chinesisches Schiff, das Wasserkanonen gegen ein vietnamesisches Schiff einsetzt. Beide Länder streiten um Hoheitsrechte. Foto: Foto: Foto der vietnamesischen Küstenwachietnamesische Küstenwache
8 von 10
Ein Foto der vietnamesischen Küstenwache zeigt ein chinesisches Schiff, das Wasserkanonen gegen ein vietnamesisches Schiff einsetzt. Beide Länder streiten um Hoheitsrechte. Foto: Foto: Foto der vietnamesischen Küstenwachietnamesische Küstenwache

Tokio (dpa) - Wegen eines erneuten Einsatzes chinesischer Schiffe vor japanisch kontrollierten Inseln im Ostchinesischen Meer hat Japan Chinas Botschafter in Tokio einbestellt.

Außenminister Fumio Kishida wolle den scharfen Protest seiner Regierung ausdrücken, nachdem 15 Schiffe der chinesischen Küstenwache vor den japanisch Senkaku und chinesisch Diaoyu genannten Inseln gesehen worden seien, teilte das Außenministerium in Tokio mit. Drei der Schiffe seien in japanische Hoheitsgewässer eingedrungen.

Die Machtansprüche Chinas im Ostchinesischen Meer sind ähnlich wie im Südchinesischen Meer umstritten. China streitet mit Japan um die strategisch wichtigen, unbewohnten Felseninseln. In dem Gebiet gibt es reiche Fischgründe und Rohstoffvorkommen. Der Konflikt flammte 2012 neu auf, als Japans Regierung drei Inseln von privater Hand kaufte, was große anti-japanische Proteste in China auslöste.

Erst am vergangenen Wochenende hatte Japan zuletzt protestiert, chinesische Schiffe seien vor den Inseln in japanische Gewässer eingedrungen. In der vergangenen Woche hatte Chinas Marine im Ostchinesischen Meer Manöver abgehalten, bei denen auch Raketen und Torpedos abgefeuert wurden.

Website des japanischen Außenministeriums (Englisch)

Das könnte Sie auch interessieren

„Bremen Tattoo 2018“ in der ÖVB-Arena

„Tattoo“ ist die neue Musikschau Bremen. Bei der Premiere in der ÖVB-Arena zeigten 700 Künstler aus zehn Nationen ihr musikalisches Können. Der …
„Bremen Tattoo 2018“ in der ÖVB-Arena

Neujahrsempfang der Bundeswehr in Rotenburg

Vor rund 120 geladenen Gästen unter anderem aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Militär und Verbänden blickte der Standortälteste Oberstleutnant …
Neujahrsempfang der Bundeswehr in Rotenburg

Zugverkehr in NRW wegen Sturmtief "Friederike" eingestellt

Mit heftige Böen und viel Regen hat sich das Sturmtief "Friederike" am Donnerstagmorgen in Teilen Deutschlands angekündigt. Die Deutsche Bahn …
Zugverkehr in NRW wegen Sturmtief "Friederike" eingestellt

Das sind die 99 beliebtesten Strände der ganzen Welt

Kennen Sie die beliebtesten Strände der Welt? Vielleicht haben Sie ja schon mal eine Reise an einen davon unternommen? Schauen Sie in unserer …
Das sind die 99 beliebtesten Strände der ganzen Welt

Meistgelesene Artikel

„Shutdown“: US-Haushaltssperre in Kraft getreten

„Shutdown“: US-Haushaltssperre in Kraft getreten

Slomka: Seehofer beschwerte sich bei meinem Chef über mich

Slomka: Seehofer beschwerte sich bei meinem Chef über mich

Dieser 28-jährige Student könnte Angela Merkel stürzen

Dieser 28-jährige Student könnte Angela Merkel stürzen

Bundestag bricht Sitzung ab: AfD-Mann Gauland spricht von Revanche

Bundestag bricht Sitzung ab: AfD-Mann Gauland spricht von Revanche