Auch weitere Künstler verärgert

US-Wahlkampf: Donald Trump erzürnt die „Rolling Stones“ - jetzt droht ihm sogar eine Klage

USA: Donald Trump erzürnt mit Wahlkampf die „Rolling Stones“ - nun droht ihm sogar Klage
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Wahlkampf in den USA: Die „Rolling Stones“ gehen gegen Präsident Donald Trump vor. (Archivbild)

Ärger hat sich US-Präsident Donald Trump mit den „Rolling Stones“ eingehandelt - es geht um seinen Wahlkampf. Nun könnte ihm sogar eine Klage drohen.

  • Die „Rolling Stones“ legen sich mit dem US-Präsidenten an.
  • Es geht um die Nutzung des Kultsongs  „You Can't Always Get What You Want“.
  • Donald Trump* nutzte das Lied in seinem Wahlkampf. 

Washington - Die „Rolling Stones“ legen sich mit US-Präsident Donald Trump an: Die legendäre Rockband hat angekündigt, Trump zu verklagen, sollte dieser im Wahlkampf noch einmal auf ihren KultsongYou Can't Always Get What You Want“ aus dem Jahr 1969 zurückgreifen. Laut einem Bericht der US-Website Deadline beauftragte die britische Band die Urheberrechtsgesellschaft BMI damit, Unterlassungsaufforderungen gegen Trump durchzusetzen.

US-Wahlkampf: Donald Trump erzürnt die „Rolling Stones“ - nun droht ihm sogar eine Klage

Sollte Trump die Unterlassungsaufforderungen ignorieren und bei Veranstaltungen weiterhin nicht lizenzierte Musik abspielen, drohe ihm eine Klage, heißt es in einer Mitteilung von BMI, die auch auf dem Twitter-Kanal der „Rolling Stones“ veröffentlicht wurde.

Die „Rolling Stones“ versuchen bereits seit 2016, Trump von der Nutzung ihrer Songs abzuhalten. Schon im Vorwahlkampf der Republikaner zur Präsidentschaftswahl 2016 machte der Immobilien-Mogul zur Verärgerung der Rockstars Stimmung mit „You Can't Always Get What You Want“. Das Lied aus der Feder von Frontmann Mick Jagger und Gitarrist Keith Richards gehört aus Sicht des Magazins Rolling Stone zu den 500 besten Songs aller Zeiten.

Ärger droht Trump auch an anderer Stelle: Der Präsident der Vereinigten Staaten befindet sich in der Tiktok-Falle.

USA: „Rolling Stones“ drohen Donald Trump mit Klage - auch andere Künstler verärgert

Die „Rolling Stones“ sind nicht die einzigen prominenten Künstler, die sich mit dem US-Präsidenten über die Nutzung ihrer Musik streiten. Erst kürzlich protestierte die Familie des verstorbenen Sängers Tom Petty gegen Trumps Verwendung von „I Won't Back Down“ bei seinem umstrittenen Wahlkampfauftritt in Tulsa

Auch Pop-Größen wie Pharrell Williams, Rihanna, Adele und Neil Young haben der Nutzung ihrer Musik durch Trump vehement widersprochen. Trump dürfte sich bei den Musikern am Sonntag weiter unbeliebt gemacht haben - mit einem Tweet rassistischen Inhalts. (nema mit AFP)

Video: Flop bei Wahlkampfauftakt: Trump steht in halbleerer Halle

Demnächst soll außerdem ein neues Enthüllungsbuch über Donald Trump erscheinen. Diesmal packt seine Nichte über die Trump-Familie aus. Vor Gericht konnte die Veröffentlichung erstmal nicht gestoppt werden.

Übrigens: Auch der Iran will gerichtlich gegen Trump vorgehen. Die dortige Staatsanwaltschaft hat einen Haftbefehl gegen den US-Präsidenten erlassen - und nun auch Interpol eingeschaltet. Inmitten brisanter Enthüllungen über angebliches russisches Kopfgeld auf US-Soldaten in Afghanistan ist ein Streit darum entbrannt, wie viel US-Präsident Donald Trump wusste.

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