Rösler will nach Wahl Wirtschaftsminister bleiben

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Will nach der Wahl als Wirtschftsminister weitermachen: Philipp Rösler (FDP).

Berlin - FDP-Chef Philipp Rösler will nach der Bundestagswahl Wirtschaftsminister bleiben. Er zeigt sich zuversichtlich, dass die schwarz-gelbe Koalition in Berlin an der Regierung bleibt.

„Ich bin davon überzeugt, dass ein Wirtschaftsminister einen klaren ordnungspolitischen Kompass haben muss, orientiert an der sozialen Marktwirtschaft. Viele Beobachter sagen, dass mein Kompass stimmt. Deswegen mache ich die Arbeit gern und gern über 2013 hinaus“, sagte Rösler der „Deutschen Handwerks Zeitung“ (Donnerstag).

Der FDP-Vorsitzende zeigte sich überzeugt, dass die schwarz-gelbe Koalition Bestand haben werde. Für 2013 wünscht er sich einen kurzen und griffigen Wahlkampf. „Wir haben das bei Niedersachsen gesehen, der Wahlkampf war dort sehr kompakt, das hat funktioniert.“

dpa

Politischer Aschermittwoch: Die besten Sprüche

Prost! Der SPD-Landesvorsitzende Florian Pronold (links), Münchens Oberbürgermeister Christian Ude und SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück stoßen beim Politischen Aschermittwoch in Vilshofen an. © dpa
Auch Peer Steinbrück lässt es sich schmecken. "Ich setze auf Sieg" verkündete der Kanzlerkandidat der SPD unverblümt. Die aktuelle Bundesregierung sei so beliebt wie Blinddarmentzündung und Wurzelbehandlung gleichzeitig. © dpa
Christian Ude unterstellte Ministerpräsident Horst Seehofer, mit seinen Meinungswechseln bringe "Drehhofer" Umschwünge bis nach linksaußen fertig: " Lasst bloß kein kommunistisches Manifest in der Staatskanzlei liegen, das schreibt der Seehofer sofort ab." © 
Auf dem CSU-Aschermittwoch in Passau lässt sich Bayerns Ministerpräsident indessen in Obama-Posen feiern. "Bayern und SPD passen nicht zusammen", ruft er - und wettert gegen Kanzlerkandidat Peer Steinbrück: „Sein Lebensmotto ist offensichtlich: Jedem das Seine und mir das Meiste.“ © dpa
Im Publikum der CSU bekunden Pappschilder gegen Christian Ude: Erst einmal solle er Geographie studieren. Ganz geographiefest scheint auch Seehofer nicht zu sein: "Wenn sie sich mal das Saarland anschauen wollen und ein Fahrrad kaufen, dann stellt sich die Frage, was macht man nachmittags." © dpa
Die Spitze unter sich: Der Ex-Ministerpräsident Edmund Stoiber und Horst Seehofer stoßen an. „Du hast gesagt, Du willst weitermachen. Wenn das nicht klappt, wird die Pension geschmälert", drohte Seehofer ihm scherzhaft. Er habe mehr politische Fantasie und Energie als die Opposition, bekundete Stoiber und hielt eine 70-Minuten-Rede. © dpa
Den SPD-Anhängern ist am Aschermittwoch die Feierlaune offensichtlich noch nicht vergangen... © dpa
Vor dem Veranstaltungszelt in Vilshofen warteten laut SPD 5000 Anhänger in der Kälte - und Peer Steinbrück lästerte angesichts der Besucherzahlen, die CSU sei nur „eine kleine radikale Minderheit". © dpa
Auch Die Linke hielt in Tiefenbach einen politischen Aschermittwoch ab. Weil sie gehört habe, Rainer Brüderle sei in der Nähe, habe sie sich nicht getraut, sich "in ein Dirndl zu zwängen", sagte Vize-Vorsitzende Sahra Wagenknecht. © dpa
Diesen begrüßte Bayerns Wirtschaftsminister Marin Zeil (FDP, links) in Dingolfing im "Land der Dirndl und Denker". Viele FDP-Anhängerinnen waren im Dirndl erschienen, um Fraktionschef Rainer Brüderle (rechts) Unterstützung zu signalisieren. © dpa
Auch Thomas Hacker, FDP-Fraktionschef in Bayern, griff die Sexismus-Debatte auf: „Ich lese den 'Stern' nicht - mich erschrecken immer die nackten Frauen auf dem Titelbild.“ © dpa
Margarete Bause, Grünen-Fraktionsvorsitzende in Bayern, gab sich beim Aschermittwoch in Landshut kämpferisch: Seehofers Regierung nannte sie eine "Chaosdiktatur" - einfältig, kaltherzig und zuckersüß. © dpa
...ebenso emotional zeigte sich Jürgen Trittin, Fraktionschef und Spitzenkandidat der Grünen: Er sprach von "asozialem Zynismus" in Deutschland. Rainer Brüderle konnte er damit jedoch nicht beeindrucken: "Mao trifft Dosenpfand", kommentierte Der FDP-Fraktionsvorsitzende. © dpa
Ob sich Renate Künast für ihren Versprecher am Kopf kratzt? Angesichts der vollen Stadthalle in Biberach sagte die Fraktionsvorsitzende der Grünen: "Da kann man doch mit voller Übertreibung sagen: Grün ist die Farbe des Jahres 2013." © dpa
Hubert Aiwanger, Bundes- und Landesvorsitzender der Freien Wähler (im Bild mit Sohn Laurenz) ließ über die CSU-Politiker verlauten, man solle ihnen in jede Hand eine Weißwurst geben, damit sie nichts mehr kaputt machen könnten - die ihrerseits halten die Freien Wähler für ein "politisches Nichtschwimmerbecken". © dpa
Sigmar Gabriel weiß, wie es im Bayerischen Kabinett zugeht: "Gegen eine Mitgliedschaft im Bayerischen Kabinett ist eine Folterkammer eine Wärmestube." © dpa
Eines kann Gregor Gysi der CSU doch abgewinnen: "Also ich fand das Plakat der CSU 'Wer betrügt, der fliegt' gut. Ich frag mich nur, wohin mit dem ganzen Bundestag?" © dpa
Bauernregel á la Cem Özdemir: "Kriegt der Apfel niemals Falten, wird er durch Chemie erhalten." © dpa
Irrt sich Horst Seehofer? "Sogar Anhänger der Opposition sind froh, dass in Bayern die CSU regiert." © dpa

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