Seit Februar 2016 im Einsatz

Rettungseinsatz der "Aquarius" im Mittelmeer am Ende

Gerettete Menschen werden an Bord der "Aquarius" gebracht. Foto: Lena Klimkeit
1 von 9
Gerettete Menschen werden an Bord der "Aquarius" gebracht. Foto: Lena Klimkeit
Ein Arzt der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen hält an Bord der "Aquarius" ein gut eine Woche altes Baby, das von einem Schlauchboot im Mittelmeer gerettet wurde. Foto: Lena Klimkeit
2 von 9
Ein Arzt der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen hält an Bord der "Aquarius" ein gut eine Woche altes Baby, das von einem Schlauchboot im Mittelmeer gerettet wurde. Foto: Lena Klimkeit
Migranten warten darauf, in Malta von Bord der "Aquarius" zu gehen. Foto: Roberto Runza/XinHua
3 von 9
Migranten warten darauf, in Malta von Bord der "Aquarius" zu gehen. Foto: Roberto Runza/XinHua
Die "Aquarius" war seit Februar 2016 im Einsatz und hat etwa 30.000 Migranten im Meer gerettet. Foto: Alberto Saiz/AP
4 von 9
Die "Aquarius" war seit Februar 2016 im Einsatz und hat etwa 30.000 Migranten im Meer gerettet. Foto: Alberto Saiz/AP
Alles, was vor ihnen liegt, ist besser als das, was sie hinter sich gelassen haben: Flüchtlinge verlassen die "Aquarius" im Hafen von Valencia. Foto: SOS Mediterranee/Europa Press
5 von 9
Alles, was vor ihnen liegt, ist besser als das, was sie hinter sich gelassen haben: Flüchtlinge verlassen die "Aquarius" im Hafen von Valencia. Foto: SOS Mediterranee/Europa Press
Drangvolle Enge: Im Sommer konnte die "Aquarius" die Geretteten erst nach einer achttägigen Irrfahrt durch das Mittelmeer an Land bringen. Foto: Kenny Karpov/SOS Mediterranee
6 von 9
Drangvolle Enge: Im Sommer konnte die "Aquarius" die Geretteten erst nach einer achttägigen Irrfahrt durch das Mittelmeer an Land bringen. Foto: Kenny Karpov/SOS Mediterranee
Trockene Kleidung und etwas zu essen: Flüchtlinge nach ihrer Rettung durch die "Aquarius". Foto: Kenny Karpov/MSF
7 von 9
Trockene Kleidung und etwas zu essen: Flüchtlinge nach ihrer Rettung durch die "Aquarius". Foto: Kenny Karpov/MSF
Die "Aquarius" hatte mit 141 aus Seenot geretteten Menschen an Bord fünf Tage auf hoher See warten müssen, bevor Malta sich bereit erklärte, es anlanden zu lassen. Foto: Rene Rossignaud/AP
8 von 9
Die "Aquarius" hatte mit 141 aus Seenot geretteten Menschen an Bord fünf Tage auf hoher See warten müssen, bevor Malta sich bereit erklärte, es anlanden zu lassen. Foto: Rene Rossignaud/AP

Zweimal wurde dem Schiff schon die Flagge entzogen. Zuletzt warfen italienische Behörden der NGO vor, illegal Müll in Italien entsorgt zu haben, und drohten mit der Beschlagnahmung des Schiffs.

Paris (dpa) - Die Hilfsorganisation SOS Méditerranée will nach dem Ende des Einsatzes des Flüchtlingsrettungsschiffes "Aquarius" so schnell wie möglich mit einem neuen Schiff weitermachen. "Also 2019 wird es ganz sicher sein.

Wir hoffen einfach, so früh wie möglich", sagte Verena Papke, Direktorin von SOS Méditerranée Deutschland am Freitag in Paris. "Wir sind dabei, nach neuen Schiffen zu gucken und sind mit einigen Reedereien im Gespräch."

Die Organisation hatte am Donnerstagabend mitgeteilt, den Einsatz der "Aquarius" im Mittelmeer zu beenden. Der Entscheidung seien "eine Reihe von gezielten politischen Angriffen auf die lebensrettende Arbeit der Hilfsorganisation" vorausgegangen, hieß es.

"Für uns ist die "Aquarius" natürlich ein großes Symbol gewesen", sagte Papke. Aber es sei am Ende des Tages nur ein Schiff - und Schiffe könne man auswechseln. "Das Team steht, die Struktur steht - wir brauchen nur ein Schiff, und dann können wir weitermachen."

Die von Ärzte ohne Grenzen (MSF) und SOS Méditerranée gemeinsam betriebene "Aquarius" liegt derzeit im französischen Marseille vor Anker. Zweimal wurde dem Schiff die Flagge entzogen. Zuletzt warfen italienische Behörden der NGO vor, illegal Müll in Italien entsorgt zu haben, und drohten mit der Beschlagnahmung des Schiffs. Die populistische Regierung in Italien hat die Häfen des Landes für Seenotretter weitgehend dichtgemacht. Die "Aquarius" war seit Februar 2016 im Einsatz und hat etwa 30.000 Migranten im Meer gerettet.

Das könnte Sie auch interessieren

Das sind die elf wertvollsten Werder-Profis 

Bremen - Zum Ende der Hinrunde haben wir uns gefragt, wer sind eigentlich die wertvollsten elf Bundesliga-Profis bei den Grün-Weißen? Für euch haben …
Das sind die elf wertvollsten Werder-Profis 

Rotenburger Weihnachtsmärkte am dritten Advent

Am dritten Advent waren wieder viele Bürger aus Rotenburg und umzu auf einem der am Wochenende angebotenen zauberhaften Weihnachtsmärkte unterwegs. …
Rotenburger Weihnachtsmärkte am dritten Advent

Weihnachtsmarkt in Blender

Ausgesprochen gut war der Weihnachtsmarkt in Blender rund um die Mühle besucht. Nur der angekündigte Schnee blieb aus. "Ansonsten war alles perfekt", …
Weihnachtsmarkt in Blender

Weihnachtsmarkt Asendorf

Zahlreich strömten die Besucher zum Asendorfer Weihnachtsmarkt und stöberten nach Weihnachtsgeschenken, bummelten über den Markt oder genossen eine …
Weihnachtsmarkt Asendorf

Meistgelesene Artikel

Verwirrung um Trump und Erdogan - wird Gülen doch nicht ausgeliefert?

Verwirrung um Trump und Erdogan - wird Gülen doch nicht ausgeliefert?

„Gelbwesten“: Leichte Entspannung in Paris - trotzdem noch Hunderte Demonstranten

„Gelbwesten“: Leichte Entspannung in Paris - trotzdem noch Hunderte Demonstranten

Alice Weidel: Lähmungserscheinungen! AfD-Politikerin kann Wohnung nicht verlassen

Alice Weidel: Lähmungserscheinungen! AfD-Politikerin kann Wohnung nicht verlassen

Tote und Verletzte bei Anschlag in Straßburg: Was wir wissen - und was nicht

Tote und Verletzte bei Anschlag in Straßburg: Was wir wissen - und was nicht

Kommentare