Zur Wahlbeteiligung

Steinbrück: "Grottenschlechten" Wert steigern

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Peer Steinbrück heizt die Bevölkerung dazu an, zur Wahl zu gehen

Saarbrücken - SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück setzt auf eine hohe Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl. Ziel müsse es sein, den „grottenschlechten“ Wert von 70,8 Prozent von 2009 auf 78 Prozent zu steigern.

Das sagte Peer Steinbrück bei einem Parteitag der Saar-SPD am Samstag in Saarbrücken. „Dann gewinnt die SPD die Bundestagswahl.“ Die Saar-SPD nutzt den Landesparteitag als Auftakt für ihren Bundestagswahlkampf.

Von schlechten Umfragewerten wollte sich Steinbrück nicht beeindrucken lassen. „Die Wahl wird in den letzten acht Wochen entschieden“, sagte er. Daher komme es darauf an, die Wähler zu mobilisieren. 30 bis 35 Prozent würden sich erst in den letzten zwei bis drei Wochen vor der Wahl am 22. September entscheiden, ob und wen sie wählen wollten.

Peer Steinbrück und sein Wahlkampfteam

Sechs Frauen und sechs Männer sollen der Wahlkampagne von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück Auftrieb verleihen. © dpa
Cornelia Füllkrug-Weitzel (Entwicklungshilfe): Die 58-Jährige ist Präsidentin von Brot für die Welt und der Diakonie Katastrophenhilfe. © dpa
Gesche Joost (Internet): Die 1974 geborene Kielerin ist Professorin für Designforschung an der Universität der Künste Berlin. © dpa
Yasemin Karakasoglu (Bildung): Die 48-Jährige hat türkische Wurzeln und ist Konrektorin für Interkulturalität an der Bremer Uni. © dpa
Christiane Krajewski (Wirtschaft): Die 64-Jährige war Gesundheits- und Wirtschaftsministerin im Saarland (1990 bis 1999) und Finanzsenatorin in Berlin (2001 bis 2002). © dpa
Karl Lauterbach (Gesundheit): Der 50 Jahre alte Politiker mit der Fliege ist der Gesundheitsexperte der Bundestagsfraktion. © dpa
Matthias Machnig (Energie/Umwelt): Der 53-Jährige ist derzeit Wirtschaftsminister in Thüringen und managte den SPD-Wahlkampf 1998. © dpa
Thomas Oppermann (Innen/Recht): Der 59-jährige Parlamentarische SPD-Fraktionsgeschäftsführer gilt schon lange als ministrabel. © dpa
Florian Pronold (Verkehr/bezahlbares Wohnen): Der 40 Jahre alte Karrierepolitiker ist SPD-Chef in Bayern und Verkehrsexperte der Bundestagsfraktion. © dpa
Oliver Scheytt (Kunst/Kultur): Der 55-Jährige war als „Ruhr.2010“- Geschäftsführer verantwortlich für das Projekt „Kulturhauptstadt Europas 2010“. © dpa
Manuela Schwesig (Frauen, Familie, Aufbau Ost, Demografie): Die 39-jährige Sozialministerin Mecklenburg-Vorpommerns profiliert sich seit Jahren auch auf der Bundesebene. © dpa
Klaus Wiesehügel (Ar beit): Der 60 Jahre alte Chef der Gewerkschaft IG BAU war ein Kritiker der Agenda-2010-Reformen von Gerhard Schröder und soll nun als Bindeglied zu den Gewerkschaften fungieren. © dpa
Brigitte Zypries (Verbraucherpolitik): Die 59-Jährige Juristin war von 2002 bis 2009 bereits Bundesjustizministerin. © dpa

Nach dem am Freitag veröffentlichten jüngsten „ZDF“-Politbarometer hat die CDU ihren Vorsprung ausbauen können. Danach würden 43 Prozent CDU wählen (plus 1 Prozentpunkt). Die SPD bekäme nur noch 26 Prozent (minus 2).

dpa

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