Papst verlässt USA - "Tage der Gnade"

Papst-Parade in Philadelphia: Der Papst winkt jubelnden Passanten zu. Foto: Jewel Samad/Pool
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Papst-Parade in Philadelphia: Der Papst winkt jubelnden Passanten zu. Foto: Jewel Samad/Pool
Papst Franziskus begrüßt eine Familie in Philadelphia. Foto: Matt Rourke/Pool
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Papst Franziskus begrüßt eine Familie in Philadelphia. Foto: Matt Rourke/Pool
Papst Fanziskus hört der weltberühmten Sängerin Aretha Franklin in Philadelphia zu. Foto: Tony Gentile/Pool
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Papst Fanziskus hört der weltberühmten Sängerin Aretha Franklin in Philadelphia zu. Foto: Tony Gentile/Pool
Der Papst predigt in den USA während eines Festes für Familien. Foto: Eric Thayer/Pool
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Der Papst predigt in den USA während eines Festes für Familien. Foto: Eric Thayer/Pool
Der italienische Tenor Andrea Bocelli singt zu Ehren des Papstes in den USA. Foto: Eric Thayer/Pool
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Der italienische Tenor Andrea Bocelli singt zu Ehren des Papstes in den USA. Foto: Eric Thayer/Pool
Der Papst predigt in Philadelphia. Foto: Tony Gentile / Pool
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Der Papst predigt in Philadelphia. Foto: Tony Gentile / Pool

Sechs Tage USA-Reise sind zu Ende. Vizepräsident Biden verabschiedet den Papst nach Rom. Papst Franziskus hat bei vielen Amerikanern Eindruck gemacht.

Philadelphia (dpa) - Nach sechs Tagen hat Papst Franziskus seine erste Reise durch die USA beendet. "Mein Aufenthalt bei Ihnen ist kurz gewesen", sagte Franziskus kurz vor dem Abflug nach Rom.

"Aber es waren Tage großer Gnade für mich." Er gehe voller Dankbarkeit und Hoffnung. US-Vizepräsident Joe Biden verabschiedete den Papst in Philadelphia.

An die Adresse der US-Amerikaner sagte Franziskus: "Dieses Land wurde mit enormen Gaben und Möglichkeiten gesegnet. Ich bete, dass Sie alle gute und großzügige Verwalter der menschlichen und materiellen Ressourcen sein mögen, die Ihnen anvertraut sind."

Mit einem Gottesdienst vor Hunderttausenden hatte der Papst zuvor zum Ende des Weltfamilientages in Philadelphia einen umjubelten Schlusspunkt unter seine Reise gesetzt.

Der nächste Weltfamilientag wird in drei Jahren stattfinden, 2018 im irischen Dublin. Der Weltfamilientag in den USA war der eigentliche Anlass der Reise des Papstes.

Am Sonntag hatte das Oberhaupt der katholischen Kirche in Philadelphia eine Haftanstalt besucht und sich mit Opfern sexuellen Missbrauchs getroffen.

"Ich verspreche, dass alle Verantwortlichen für sexuellen Missbrauch von Kindern bestraft werden", sagte er. Er empfinde "tiefe Scham", dass Kindern Gewalt angetan worden sei und schwere Leiden verursacht worden seien. Ausdrücklich adressierte Franziskus dabei auch die Bischöfe selbst.

Die katholische Kirche in den USA und anderen Ländern war vor einigen Jahren vom Skandal um jahrelangen Missbrauch erschüttert worden.

Der Papst kritisierte oberflächliche Beziehungen und würdigte die Familie als "Fabrik der Hoffnung". Heute gebe es eine "Beziehungskultur wie im Shopping-Center", sagte der Pontifex vor etwa 300 Bischöfen.

Bevor der 78-jährige Argentinier zum ersten Mal in die USA kam, hatte er vier Tage Kuba bereist. In den USA hatte Franziskus Station in Washington und New York gemacht.

dpa-Twitterliste zum Papstbesuch

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