Nahe Idomeni entsteht neues improvisiertes Flüchtlingslager

Idomeni wird geräumt: Beobachtet von Polizisten bringen Flüchtlinge des wilden Lagers unweit der griechisch-mazedonischen Grenze ihre Habseligkeiten von einem Feld. Foto: Yannis Kolesidis
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Idomeni wird geräumt: Beobachtet von Polizisten bringen Flüchtlinge des wilden Lagers unweit der griechisch-mazedonischen Grenze ihre Habseligkeiten von einem Feld. Foto: Yannis Kolesidis
Verzweiflung: Ein kurdischer Mann wartet in Idomeni auf seinen Abtransport. Viele andere sind davor geflohen. Foto: Yannis Kolesidis
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Verzweiflung: Ein kurdischer Mann wartet in Idomeni auf seinen Abtransport. Viele andere sind davor geflohen. Foto: Yannis Kolesidis
Verlassenes Idomeni: Das griechische Elendslager ist verlassen, doch viele Flüchtlinge übernachten lieber wenige Kilometer entfernt als in den staatlichen Auffanglagern. Foto: Yannis Kolesidis
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Verlassenes Idomeni: Das griechische Elendslager ist verlassen, doch viele Flüchtlinge übernachten lieber wenige Kilometer entfernt als in den staatlichen Auffanglagern. Foto: Yannis Kolesidis
Was die Flüchtlinge nun erwartet, muss nicht besser sein, als das, was hinter ihnen liegt. Foto: Yannis Kolesidis
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Was die Flüchtlinge nun erwartet, muss nicht besser sein, als das, was hinter ihnen liegt. Foto: Yannis Kolesidis
Die Flüchtlinge und Migranten im Lager von Idomeni hatten bis zuletzt gehofft, dass sich die Grenze nach Mazedonien doch noch öffnen könne. Foto: Kostas Tsironis
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Die Flüchtlinge und Migranten im Lager von Idomeni hatten bis zuletzt gehofft, dass sich die Grenze nach Mazedonien doch noch öffnen könne. Foto: Kostas Tsironis
Mehrere tausend Lagerbewohner hatten sich nach der Ankündigung der Räumung aus Idomeni davongemacht, um nicht in staatliche Aufnahmelager gebracht zu werden. Foto: Valdrin Xhemaj
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Mehrere tausend Lagerbewohner hatten sich nach der Ankündigung der Räumung aus Idomeni davongemacht, um nicht in staatliche Aufnahmelager gebracht zu werden. Foto: Valdrin Xhemaj
Begleitet von Polizisten trägt eine Flüchtlingsfamilie ihre Habseligkeiten von einem Feld. Foto: Yannis Kolesidis
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Begleitet von Polizisten trägt eine Flüchtlingsfamilie ihre Habseligkeiten von einem Feld. Foto: Yannis Kolesidis

Athen (dpa) - Nur wenige Kilometer vom nordgriechischen Grenzort Idomeni entfernt lassen sich Flüchtlinge und Migranten erneut in einem improvisierten Lager nieder.

Die ehemaligen Bewohner des Lagers Idomeni zögen eine Art Plateau im Freien den staatlichen Unterkünften in ausrangierten Industriegebäuden und Kasernen vor, berichtete die Athener Tageszeitung "Kathimerini".

Viele der Lagerbewohner hatten sich bereits vor einer Woche bei der Ankündigung der Räumung aus Idomeni davongemacht, um nicht in staatliche Aufnahmelager gebracht zu werden. Bei der Räumung seien lediglich 3700 der rund 8500 Migranten umgesiedelt worden, die sich zuletzt in Idomeni aufgehalten hätten. Tausende Verschwundene tauchten nun an anderen Stellen wieder auf, heißt es in dem Bericht.

Die Flüchtlinge und Migranten im Lager von Idomeni hatten bis zuletzt gehofft, dass sich die Grenze nach Mazedonien doch noch öffnen könne. Viele wollen sich aus diesem Grund weiterhin in Grenznähe aufhalten. Die staatlichen Auffanglager hingegen liegen häufig weiter weg im Landesinneren; zudem stehen sie in der Kritik, keine guten Lebensbedingungen zu bieten.

Berichterstattung der Tageszeitung "Kathimerini"

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