Fast zwei Jahre nach dem „Erdogate“

Majestätsbeleidigung in Deutschland künftig nicht mehr strafbar

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Das Gesetz war in die Schlagzeilen geraten, nachdem Recep Tayyip Erdogan (l.) auf Basis dieses Paragrafen gegen Fernsehmoderator Jan Böhmermann vorgegangen war.

Majestätsbeleidigung ist in Deutschland seit Jahresbeginn nicht mehr strafbar. Das teilte der Bundesrat am Montag mit.

Berlin - Die Länderkammer hatte nach eigenen Angaben den Anstoß für die Streichung des Paragrafen 103 aus dem Strafgesetzbuch gegeben. Dieser hatte die Beleidigung von Organen und Vertretern ausländischer Staaten unter besondere Strafe gestellt; es drohten bis zu drei Jahre Gefängnis.

Der Passus war in die Schlagzeilen geraten, nachdem der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan auf Basis dieses Paragrafen gegen den Fernsehmoderator Jan Böhmermann vorgegangen war. Das Strafverfahren um dessen „Schmähgedicht“ wurde allerdings eingestellt.

Lesen Sie auch: Böhmermann teilt wieder gegen Erdogan aus

dpa

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