Wagenknecht schwört Partei auf Eigenständigkeit ein

"Die Linke wird gebraucht". Sahra Wagenknecht wurde von den rund 580 Delegierten auf dem Parteitag in Magdeburg gefeiert. Foto: Peter Endig
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"Die Linke wird gebraucht". Sahra Wagenknecht wurde von den rund 580 Delegierten auf dem Parteitag in Magdeburg gefeiert. Foto: Peter Endig
Linke-Fraktionschef Dietmar Bartsch macht Angela Merkel für den Rechtsruck in Europa verantwortlich. Foto: Peter Endig
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Linke-Fraktionschef Dietmar Bartsch macht Angela Merkel für den Rechtsruck in Europa verantwortlich. Foto: Peter Endig
Wiedergewählt: Katja Kipping und ihr Amtskollege Bernd Riexinger beim Bundesparteitag. Foto: Peter Endig
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Wiedergewählt: Katja Kipping und ihr Amtskollege Bernd Riexinger beim Bundesparteitag. Foto: Peter Endig
Linke-Vorsitzende Katja Kipping auf dem Bundesparteitag in Magdeburg. Mit Spannung erwartet werden zudem die Reden der Fraktionsvorsitzenden Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch. Foto: Peter Endig
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Linke-Vorsitzende Katja Kipping auf dem Bundesparteitag in Magdeburg. Mit Spannung erwartet werden zudem die Reden der Fraktionsvorsitzenden Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch. Foto: Peter Endig
Alte und neue Vorsitzende der Partei die Linke: Katja Kipping und Bernd Riexinger freuen sich nach ihrer Wiederwahl. Foto: Hendrik Schmidt
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Alte und neue Vorsitzende der Partei die Linke: Katja Kipping und Bernd Riexinger freuen sich nach ihrer Wiederwahl. Foto: Hendrik Schmidt
Torte statt Argumente: Die Linken-Fraktionschefin Sarah Wagenknecht nach dem nicht besonders menschenfreundlichen Angriff einer "Antifaschistischen Initiative "Torten für Menschenfeinde"". Foto: Hendrik Schmidt
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Torte statt Argumente: Die Linken-Fraktionschefin Sarah Wagenknecht nach dem nicht besonders menschenfreundlichen Angriff einer "Antifaschistischen Initiative "Torten für Menschenfeinde"". Foto: Hendrik Schmidt
Nach einem Angriff mit einer Sahnetorte auf Sahra Wagenknecht eilen Parteichefin Katja Kipping und der Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Dietmar Bartsch, zu Hilfe. Foto: Hendrik Schmidt
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Nach einem Angriff mit einer Sahnetorte auf Sahra Wagenknecht eilen Parteichefin Katja Kipping und der Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Dietmar Bartsch, zu Hilfe. Foto: Hendrik Schmidt
Alte und neue Vorsitzende der Partei die Linke: Katja Kipping und Bernd Riexinger freuen sich nach ihrer Wiederwahl. Foto: Hendrik Schmidt
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Alte und neue Vorsitzende der Partei die Linke: Katja Kipping und Bernd Riexinger freuen sich nach ihrer Wiederwahl. Foto: Hendrik Schmidt

Eine Revolutionierung der Partei und der Gesellschaft? Die Linken debattierten am Samstag bis tief in die Nacht radikale Forderungen. Die Partei will sich als bessere Alternative empfehlen.

Magdeburg (dpa) - Die Linke-Fraktionsvorsitzende Sahra Wagenknecht hat ihre Partei auf einen eigenständigen Kurs gegen alle anderen Parteien eingeschworen. "Die Linke wird gebraucht", sagte sie unter dem Jubel der rund 580 Delegierten auf dem Parteitag in Magdeburg. 

Einem Rot-rot-grün-Kurs erteilte sie eine Absage. "Wir haben der SPD immer angeboten, dass wir mit ihr zusammenarbeiten, um den Sozialstaat wiederherzustellen, um mehr soziale Gerechtigkeit herbeizuführen", sagte sie. Vorschlägen gegen Lohndumping, für höhere Mindestlöhne und bessere Renten würden die Linken zustimmen. Aber: "Ich sehe sie nicht, die Vorschläge." 

Den Vorstoß ihres Vorgängers Gregor Gysi für einen rot-rot-grünen Kanzlerkandidaten kanzelte Wagenknecht als "absurd" ab. "Wenn der SPD-Vorsitzende Jeremy Corbyn oder Bernie Sanders heißen würde, wäre ein gemeinsamer Kanzlerkandidat eine tolle Idee", sagte sie mit Blick auf Großbritannien und die USA. "Aber wir können uns die SPD nicht backen. Sie ist, wie sie ist."

Sie machte die "neoliberale Politik" von Union, FDP, SPD und Grünen für das Erstarken rechter Parteien verantwortlich. Ohnmacht und Frust seien Ergebnis des "Mantras der Alternativlosigkeit", sagte sie. "Die Neoliberalen haben da gesät, wo die Rechten ernten." Die Regierung kürze noch bei den Schwächsten. "Das ist die Verrohung, die diese Gesellschaft nach rechts führt." Die AfD sei "Teil dieses neoliberalen Parteienkartells".

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