Kondolenzbücher für Altkanzler Schmidt in Berlin und Hamburg

So kannten ihn die Deutschen: Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt vor ehrfurchtgebietenden Bücherwänden in seinem Büro in Hamburg. Foto: Christian Charisius/Archiv
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So kannten ihn die Deutschen: Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt vor ehrfurchtgebietenden Bücherwänden in seinem Büro in Hamburg. Foto: Christian Charisius/Archiv
Altbundeskanzler Helmut Schmidt ist tot. Foto: Christian Charisius/dpa
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Altbundeskanzler Helmut Schmidt ist tot. Foto: Christian Charisius/dpa
SPD-Dreigestirn Willy Brandt, Helmut Schmidt und Herbert Wehner (v.l.) am 30. November 1966 während der letzten SPD-Fraktionssitzung vor der Regierungsbildung der Großen Koalition. Foto: Wolfgang Weihs/Archiv
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SPD-Dreigestirn Willy Brandt, Helmut Schmidt und Herbert Wehner (v.l.) am 30. November 1966 während der letzten SPD-Fraktionssitzung vor der Regierungsbildung der Großen Koalition. Foto: Wolfgang Weihs/Archiv
Als Nachfolger des zurückgetretenen Willy Brandt wird Helmut Schmidt am 16.05.1974 von Bundestagspräsidentin Annemarie Renger als Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland vereidigt. Foto:
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Als Nachfolger des zurückgetretenen Willy Brandt wird Helmut Schmidt am 16.05.1974 von Bundestagspräsidentin Annemarie Renger als Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland vereidigt. Foto:
Illustre Gesellschaft: Helmut Schmidt posiert 1982 am Checkpoint Charlie in Berlin mit dem damaligen Regierenden Bürgermeister Richard von Weizsäcker und US-Präsident Ronald Reagan. Foto: Dieter Hespe/Archiv
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Illustre Gesellschaft: Helmut Schmidt posiert 1982 am Checkpoint Charlie in Berlin mit dem damaligen Regierenden Bürgermeister Richard von Weizsäcker und US-Präsident Ronald Reagan. Foto: Dieter Hespe/Archiv
68 Jahre lang waren sie verheiratet: Helmut Schmidt und seine Frau Loki entspannen sich Anfang der 80er Jahre auf Gran Canaria. Foto: Fritz Fischer/Archiv
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68 Jahre lang waren sie verheiratet: Helmut Schmidt und seine Frau Loki entspannen sich Anfang der 80er Jahre auf Gran Canaria. Foto: Fritz Fischer/Archiv
Hamburgs damaliger Innensenator Helmut Schmidt (l.) bei einer Dankeszeremonie nach der schweren Sturmflut von 1962. Foto: Blumenberg/Archiv
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Hamburgs damaliger Innensenator Helmut Schmidt (l.) bei einer Dankeszeremonie nach der schweren Sturmflut von 1962. Foto: Blumenberg/Archiv
Abschied vom Amt: Der gestürzte Bundeskanzler Helmut Schmidt beglückwünscht am 1.10.1982 seinen Nachfolger Helmut Kohl zu dessen Wahl. Foto: Jörg Schmitt/Archiv
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Abschied vom Amt: Der gestürzte Bundeskanzler Helmut Schmidt beglückwünscht am 1.10.1982 seinen Nachfolger Helmut Kohl zu dessen Wahl. Foto: Jörg Schmitt/Archiv

Der Tod von Helmut Schmidt hat in Deutschland und der Welt Betroffenheit ausgelöst. In Berlin und Hamburg liegen Kondolenzbücher aus. In den kommenden Tagen soll geklärt werden, wie des Altkanzlers gedacht werden soll - und wo.

Hamburg (dpa) - Einen Tag nach dem Tod von Altkanzler Helmut Schmidt beginnen heute die Planungen für die Trauerfeierlichkeiten. Nach einem Bericht der Zeitung "Die Welt" soll der SPD-Politiker in zwei bis drei Wochen bei einem Staatsakt in Hamburg gewürdigt werden.

Bundespräsident Joachim Gauck und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) wollen sich am Vormittag in ein Kondolenzbuch im Bundeskanzleramt in Berlin eintragen. Auch im Hamburger Rathaus wird ein Kondolenzbuch zu Ehren Schmidts ausliegen. Die Hamburgische Bürgerschaft will am Nachmittag ihre Sitzung mit einer Schweigeminute für den gestorbenen Hamburger Ehrenbürger beginnen.

Die "Welt" schrieb in ihrer Online-Ausgabe, neben einer Trauerfeier in der Kirche St. Michaelis sei ein Empfang für geladene Gäste im Hamburger Rathaus geplant. Das Blatt berief sich auf nicht genannte Quellen im Rathaus. Das habe sich Schmidt so gewünscht. Eine offizielle Bestätigung dafür gab es zunächst nicht. "Heute ist nicht die Zeit, sich zu den konkreten Planungen für die Trauerfeierlichkeiten zu äußern", sagte ein Senatssprecher am Dienstagabend.

Schmidt starb am Dienstag zu Hause in Hamburg mit 96 Jahren im Kreis seiner Familie. Führende deutsche und europäische Politiker würdigten den Sozialdemokraten als eine der prägendsten Persönlichkeiten der Nachkriegsgeschichte. "In seinen öffentlichen Ämtern, ganz besonders als Bundeskanzler, hat Helmut Schmidt Großes geleistet", schrieb Gauck an Schmidts Tochter Susanne Kennedy-Schmidt. Merkel nannte Schmidt, der zwischen 1974 und 1982 regiert hatte, eine "politische Institution der Bundesrepublik".

"Er ist sehr, sehr friedlich gestorben", sagte Schmidts Leibarzt Prof. Heiner Greten der Deutschen Presse-Agentur. Der Altkanzler war Anfang September in Hamburg wegen eines Blutgerinnsels am Bein operiert worden. Nach gut zwei Wochen verließ er auf eigenen Wunsch das Krankenhaus und kehrte in sein Haus in Hamburg-Langenhorn zurück, wo er rund um die Uhr betreut wurde. In den vergangenen Tagen hatte sich sein Gesundheitszustand rapide verschlechtert.

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