Infektionsschutzgesetz: Darum übt Hamburgs Kultursenator kräftige Kritik

Carsten Brosda, Hamburger Senator für Kultur und Medien, bei einer Veranstaltung mit Talkrunde auf der Bühne.
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Skeptisch: Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda hat keine hohe Meinung vom neuen Infektionsschutzgesetz – zumindest aus kultureller Sicht.

Das neue Infektionsschutzgesetz soll kommen. Carsten Brosda findet es gar nicht gut. Hamburgs Kulturnsenator nimmt die Bundespolitik auseinander.

Hamburg – In Hamburg steht alles still. Tagsüber wegen des Lockdowns, der jüngst bis zum 2. Mai 2021 verlängert wurde*. Nachts wegen der Ausgangssperre, die der Erste Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) angeordnet hat und von der er sturköpfig nicht abweichen will*. Obwohl Forscher davon ausgehen, dass eine solche Ausgangssperre kontraproduktiv sein könnte. Von den Diskussionen über Verhältnis- und Rechtmäßigkeit dieser Maßnahme einmal abgesehen. Das bekommt in Berlin derzeit Angela Merkel (CDU) am eigenen Leibe zu spüren.

Die Bundeskanzlerin ist es auch, die als Treiberin des neuen Infektionsschutzgesetzes gilt. Sie steht damit so gesehen im Mittelpunkt der Kritik, die Carsten Brosda anbringt. Der Kultursenator der Hansestadt Hamburg äußert sich mehr als unzufrieden über gewisse Inhalte des Gesetzes*, wie 24hamburg.de berichtet. Brosda sieht durch das neue Infektionsschutzgesetz die sowieso bereits darbende Kultur-Landschaft noch weiter gefährdet. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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