Corona-Hilfe

Hartz IV: Kommt der Freizeitbonus bei den Kindern an?

Eine Person zählt Geldscheine in der Geldbörse nach.
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100 Euro extra: Im August können sich Hartz-IV-Familien auf einen Kinderfreizeitbonus freuen.

Die Corona-Krise hat viele Hartz-IV-Kinder belastet. Zum Ausgleich gibt es jetzt 100 Euro als Freizeitbonus. Kontrollen gibt es nicht. Gut so, sagen Experten.

Hamburg – Nach einem monatelangen Lockdown bekommen Hartz-IV-Kinder ab August einen Freizeitbonus in Höhe von 100 Euro. Eine Kontrolle über die Ausgaben findet nicht statt. Bei der Linkspartei stößt dieses Vorgehen auf Zustimmung. So geht die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion, Sabine Zimmermann, dennoch davon aus, dass die Auszahlung bei den Kindern und Jugendlichen ankommt*.

Es sei „leider ein nicht auszurottendes Vorurteil, dass Eltern im Hartz-IV-Bezug Geldleistungen lieber für eigene Zwecke verwenden würden, als es ihren Kindern zukommen zu lassen“, sagte die Expertin dem Nachrichtenportal 24hamburg.de. Doch das genaue Gegenteil sei der Fall. „Ich habe viele Familien erlebt, die alles tun, damit es ihren Kindern besser geht, selbst wenn sie sich das Geld vom Munde absparen müssen.“

Eine Woche zuvor hatte der Bundestag einen Gesetzentwurf der Bundesregierung verabschiedet. Demnach sollen Hartz-IV-Familien wegen der zusätzlichen Belastungen in der Corona-Krise im August einen einmaligen Freizeitbonus* für ihre Kinder erhalten. Das Geld kann nach Lust und Laune ausgegeben werden und unterliegt keiner Kontrolle, wie das Bundesarbeitsministerium bestätigte. Alle Hintergründe zum Bonus und welche Gruppen Anspruch darauf haben, lesen Sie in hier in einem ausführlichen Bericht*. * kreiszeitung.de und 24hamburg.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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