Guttenberg: "Ich erwarte kein Mitleid"

Berlin - Politisches Erdbeben: Karl-Theodor zu Guttenberg tritt als Verteidigungsminister zurück. Er zog damit die Konsequenz aus der Plagiatsaffäre um seine Doktorarbeit. Das ist seine Begründung.

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Guttenberg sagte, er könne es nicht mehr verantworten, dass die Plagiats-Affäre auf dem Rücken der Bundeswehrsoldaten ausgetragen werde. Die öffentliche und mediale Betrachtung drehe sich nur noch um die Person Guttenberg und die Dissertation. Der Tod und die Verwundung von Soldaten rückten in den Hintergrund. Dies sei eine “dramatische Verschiebung“. Für das fordernde Amt des Verteidigungsministers brauche man ungeteilte Konzentration und fehlerfreie Arbeit. Er habe die größte Reform in der Geschichte der Bundeswehr angestoßen, betonte Guttenberg. Er sagte: “Es ist der schmerzlichste Schritt meines Lebens.“ Der Verteidigungsminister machte deutlich, dass er sich mit seinem Rücktritt schwer getan habe. Dies sei “unbefriedigend, aber allzu menschlich“. Man gebe nicht leicht ein Amt auf, “an dem das Herzblut hängt“.

Guttenberg: Aufstieg und Fall einer Lichtgestalt

Die Karriere von Karl-Theodor zu Guttenberg kannte bisher nur einen Weg: nach oben. © dpa
CSU-Parteichef Horst Seehofer beförderte den bis dato eher unbekannten Bundestagsabgeordneten, der sich in der Außenpolitik und den Beziehungen zu den USA einen Namen machte, 2008 zunächst zum Generalsekretär der Christsozialen. © dpa
Dann wurde Guttenberg 2009 überraschend Nachfolger des amtsmüden Bundeswirtschaftsministers Michael Glos (CSU). © dpa
Zu Beginn seiner Ministerzeit in Berlin überzeugte der 39-jährige Freiherr aus dem Fränkischen besonders mit seinen rhetorischen Fähigkeiten. © dpa
Schnell stieg er in Umfragen zu einem der beliebtesten Politiker Deutschlands auf. Zusammen mit seiner Ehefrau Stephanie wurde er zum Polit-Glamour-Star der Boulevardpresse. © dpa
Ob im Bundestag oder vor Wirtschaftsvertretern in New York: Sein Deutsch und sein Englisch sind perfekt, seine Antworten scheinen immer wohlüberlegt. © dpa
Stets trat der zweifache Familienvater jung, dynamisch, korrekt gekleidet und frisch frisiert auf. © dpa
Guttenberg entstammt einem altem christsozialen Adel. Er ist der Spross eines Geschlechts oberfränkischer Großgrundbesitzer - aus dem gleichnamigen Ort Guttenberg. © dpa
Schon sein Großvater war CSU-Politiker. Nur der Vater Enoch schlug aus der Art - er wurde lieber Dirigent. © dpa
Zu einem Schlüsselereignis wurde der Fall Opel. Als im Kanzleramt um Staatshilfen für den Autobauer gerungen wurde, drohte der frisch gekürte Wirtschaftsminister mit Rücktritt. © dpa
Das verschaffte ihm öffentlich das Image des Querdenkers, der für seine Überzeugungen eintritt. © dpa
Nach der Bundestagswahl 2009 wechselte Guttenberg, der seinen Wehrdienst bei den Gebirgsjägern absolviert hatte, ins Verteidigungsministerium. © dpa
Die Soldaten liebten seine direkte Art. © dpa
Mit Fotos in Cargohosen und mit cooler Sonnenbrille lieferte Guttenberg Titelbilder von seinen Besuchen der Bundeswehr in Afghanistan. © dpa
Guttenbergs weiterer Aufstieg schien unaufhaltsam zu sein. Er wurde als künftiger CSU-Parteichef und möglicher Kanzlerkandidat gehandelt. © dpa
Dann kam wie aus dem Nichts die Affäre um seine Doktorarbeit. © dpa
Der sonst so selbstsichere Freiherr geriet ins Straucheln... © dpa
... und warf mit seinem Krisenmanagement immer neue Fragen auf. © dpa
Anfangs sprach Guttenberg von abstrusen Vorwürfen, dann räumte er Fehler ein und verzichtete vorübergehend auf den Titel. © dpa
Schließlich versuchte er den Befreiungsschlag und bat die Uni Bayreuth um die Rücknahme seines Jura-Doktortitels... © dpa
... für den er einst die Bestnote summa cum laude erhalten hatte. © dpa
Doch der Druck war angesichts immer neuer Fundstellen von kopierten Fremdtexten zu groß: Am 1. März folgte der Rücktritt. © dpa

Guttenberg für schnelle Ermittlungen

Guttenberg will sich schnell staatsanwaltlichen Ermittlungen zu den Plagiatsvorwürfen gegen ihn stellen. Er habe Respekt vor all jenen, die die Vorgänge strafrechtlich überprüft sehen wollen, sagte Guttenberg bei seiner Rücktrittserklärung am Dienstag in Berlin. “Es würde daher nach meiner Überzeugung im öffentlichen wie in meinem eigenen Interesse liegen, wenn auch die staatsanwaltlichen Ermittlungen etwa bezüglich urheberrechtlicher Fragen nach Aufhebung der parlamentarischen Immunität, sollte dies noch erforderlich sein, zeitnah geführt werden können.“

Guttenberg: Die besten Sprüche zur Plagiats-Affäre

Guttenberg Doktorarbeit Plagiats-Affäre
Guttenberg Doktorarbeit Plagiats-Affäre © 
Guttenberg Doktorarbeit Plagiats-Affäre
Guttenberg Doktorarbeit Plagiats-Affäre © 
Guttenberg Doktorarbeit Plagiats-Affäre
Guttenberg Doktorarbeit Plagiats-Affäre © 
Guttenberg Doktorarbeit Plagiats-Affäre
Guttenberg Doktorarbeit Plagiats-Affäre © 
Guttenberg Doktorarbeit Plagiats-Affäre
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Guttenberg Doktorarbeit Plagiats-Affäre
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Guttenberg Doktorarbeit Plagiats-Affäre
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Guttenberg Doktorarbeit Plagiats-Affäre
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Guttenberg Doktorarbeit Plagiats-Affäre
Guttenberg Doktorarbeit Plagiats-Affäre © 
Guttenberg Doktorarbeit Plagiats-Affäre
Guttenberg Doktorarbeit Plagiats-Affäre © 

Ein entsprechendes Rücktrittsgesuch habe Guttenberg bereits bei Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) eingereicht. Auch das Bundespräsidialamt sei über Guttenbergs geplanten Schritt vorab informiert worden. Merkel, die sich derzeit auf der Cebit in Hannover aufhält, hatte am Vormittag ihren Rundgang auf der Computer-Messe überraschend unterbrochen und längere Zeit telefoniert. Dem Vernehmen nach stimmte sich die Kanzlerin auch mit FDP-Chef Guido Westerwelle und CSU-Chef Horst Seehofer ab. Erst am Montag hatte sich Merkel erneut demonstrativ hinter Guttenberg gestellt.

Fall Schavan: Auch diese Promis haben abgekupfert

Annette Schavan soll bei ihrer Doktorarbeit getäuscht haben. Die Uni Düsseldorf entzieht ihr am 5. Februar 2013 den Titel. Doch in Politik, Literatur und Musik wird seit jeher abgekupfert, was das Zeug hält. Hier eine Übersicht: © dpa
Im Februar 2011 stürzt der damalige Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg über seine Doktorarbeit. Darin hatte er kräftig abgeschrieben. © dpa
Der umstrittene Berliner Rapper Bushido wurde 2010 wegen Urheberrechtsverletzungen gerichtlich verurteilt: Er hatte in 13 Liedern Songfragmente der französischen Gothic-Band Dark Sanctuary ohne Erlaubnis verwendet. © dpa
Die Ex-Brosis-Sängerin und „Dschungelshow“-Teilnehmerin wollte ihre kurzzeitig wiedergewonnene Prominenz mit einem Stimmungslied in klingende Münze umwandeln. „Hol de Radio“ heißt das Traktat. Doch es war der Song eines anderen: Comedian Chris Boettcher. © dpa
In der klassischen Musik sind Plagiate nichts Ehrenrühriges, sondern eine gebräuchliche Stilform. In den Epochen des Barock und der Wiener Klassik wird dies „Parodie“ genannt. Johann Sebastian Bach „veredelte“ fremde Werke und eigene Werke. © ddp
Jungautorin Helene Hegemann („Axolotl Roadkill“) sah sich im vorigem Jahr mit dem Vorwurf des Plagiats konfrontiert, weil sie umfangreich aus dem Roman „Strobo“ des Berliner Bloggers Airen abgeschrieben hatte. Die 17-Jährige fand das „total legitim“. Immerhin: Sie würdigte den Textlieferanten in den folgenden Auflagen in der Danksagung. © dpa
Auch Dichterfürst Johann Wolfgang Goethe käme heute in Erklärungsnot, würde man den Schluss seines 1774 erschienenen Briefromans „Die Leiden des jungen Werther“ unter die Lupe nehmen. In der Beschreibung des Endes seines Helden, der sich mit einer Pistole eine Kugel in den Kopf jagte, verwertete Goethe einen Brief seines Wetzlarer Freundes Johann Christian Kestner. © dpa
Als berühmtestes Plagiat der Musikgeschichte gilt derweil „My Sweet Lord“ von Ex-Beatle George Harrison. Das Stück erschien 1970 auf dem Album „All Things Must Pass“. Es klang verdächtig nach dem Titel „He’s so fine“ der US-Mädchenband „The Chiffons“ von 1963. Der Prozess zog sich über viele Jahre hin und endete mit einem Vergleich. © dpa

Dem Vernehmen nach stimmte sich die Kanzlerin auch mit FDP-Chef Guido Westerwelle und CSU-Chef Horst Seehofer ab. Erst am Montag hatte sich Merkel erneut demonstrativ hinter Guttenberg gestellt. Am Montag hatte sich Guttenbergs Doktorvater an der Universität Bayreuth, Professor Peter Häberle, wegen schwerer Mängel von der Arbeit seines Doktoranden distanziert. Die Aberkennung des Doktortitels sei die notwendige Folge gewesen. Dass er die Vorwürfe erst zurückgewiesen hatte, sei vorschnell gewesen, hieß es in einer auf der Homepage der Universität veröffentlichten Erklärung des emeritierten Professors. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte Guttenberg hingegen weiter Unterstützung zugesichert.

"Copy, paste, delete": Das schreibt die Presse über Guttenberg

Rücktritt Karl-Theodor zu Guttenberg Pressestimmen
Das “Wall Street Journal“ schreibt: “Guttenbergs Rücktritt bedeutet ernsthaften Ärger für Merkel, deren Partei von Guttenbergs Popularität unter den deutschen Wählern profitiert hat. © dpa
Rücktritt Karl-Theodor zu Guttenberg Pressestimmen
Ihre Christdemokraten stehen am 27. März vor schweren Wahlen in Baden-Württemberg und Guttenberg, Mitglied der verbündeten Christsozialen im benachbarten Bayern, war ein wichtiger Aktivposten.“ © dpa
Rücktritt Karl-Theodor zu Guttenberg Pressestimmen
Ähnlich sieht es die “New York Times“: “Sein Rücktritt ist ein herber Rückschlag für Kanzlerin Angela Merkel, für die Guttenberg in sechs wichtigen Regionalwahlen eine tragende Rolle spielen sollte. © dpa
Rücktritt Karl-Theodor zu Guttenberg Pressestimmen
Angesichts der vernichtenden Niederlage der Christdemokraten bei der Wahl in Hamburg vor zehn Tagen verließ sich die Partei darauf, dass Guttenberg Wahlkampf macht, sobald sich der Skandal einmal beruhigt hat.“ © dpa
Rücktritt Karl-Theodor zu Guttenberg Pressestimmen
Aus “NZZ-Online“: “Der Rücktritt Karl-Theodor zu Guttenbergs ist richtig, doch er kommt viel zu spät. Jetzt muss er nicht nur die Notbremse ziehen, sondern den Rückwärtsgang einlegen. © dpa
Rücktritt Karl-Theodor zu Guttenberg Pressestimmen
Indem er aber auf Feld Eins zurückkehrt, tut er sich und Deutschland den größten Gefallen.“ © dpa
Rücktritt Karl-Theodor zu Guttenberg Pressestimmen
 © dpa
Rücktritt Karl-Theodor zu Guttenberg Pressestimmen
“Daily Mail“: “Dr Googleberg tritt als Verteidigungsminister zurück.“ © dpa
Rücktritt Karl-Theodor zu Guttenberg Pressestimmen
 © dpa
Rücktritt Karl-Theodor zu Guttenberg Pressestimmen
“Der kampfbereite einstige 'golden boy' der konservativen Politik legte heute Morgen sein Amt nieder.“ © dpa
Rücktritt Karl-Theodor zu Guttenberg Pressestimmen
“The Daily Telegraph“: “Die Deutschen haben Recht, wenn sie die akademischen Ehren ernst nehmen.“ “Die Nachricht des Rücktritts ist zu begrüßen.“ © dpa
"Dernières Nouvelles d'Alsace": “Ein Minister, der zurücktritt: Diesmal handelt es sich nicht um Frankreich, sondern um Deutschland, wo eine Doktorarbeit, die bis zu 70 Prozent aus Plagiaten bestehen soll, dem aufsteigenden Stern am politischen Himmel, Karl-Theodor zu Guttenberg, seinen Posten und womöglich seine Karriere kostet. © dpa
Der Fall von “KT“ sorgt für gewisse Zufriedenheit und sogar Schadenfreude, auch in seinen eigenen Reihen! (...) © dpa
Die "Neue Zürcher Zeitung" titelt "Ende Gutt, alles gut?" und schreibt: © dpa
“Vielleicht liegt die tiefere Tragik des Falles Guttenberg, der die deutschsprachige Öffentlichkeit seit zwei Wochen in Atem gehalten hat, darin, dass man erst jetzt, nach dem Rücktritt des deutschen Verteidigungsministers, auch so etwas wie Respekt für die Hauptperson empfinden kann. (...) © dpa
"La Repubblica" bemängelt: “Es treten immer die Minister der anderen zurück. Als erstes denkt ein anständiger Italiener jetzt dieses: Liebe deutsche Freunde, gebt uns euren (Ex-)Verteidigungsminister, der abgeschrieben hat, und nehmt euch dafür unseren (Verteidigungsminister) Ignazio La Russa, der nicht abschreibt. © dpa
"Copy, paste, delete": So titelt die "Basler Zeitung und meint: “Der Rücktritt von Verteidigungsminister Guttenberg in der Copy- Paste-Affäre ist der Sturz eines jugendlichen Helden. (...) Der Rücktritt ist ferner das Märchen eines adeligen Schönlings, der finsteren Mächten und bösen Neidern zum Opfer fällt." © dpa
Für "nicht abgeschrieben" hält die russische Zeitung "Nesawissimaja Gaseta" zu Guttenberg: © dpa
(...) "Letztenendes war die politische Karriere von Karl-Theodor zu Guttenberg eine Fehlzündung. Doch er ist erst 39 Jahre alt, und der Baron ist in konservativen Kreisen nicht abgeschrieben, nicht nur in seinem Heimatland Bayern.“ © dpa
Die Turiner Tageszeitung “La Stampa“ meint am Mittwoch zum Rücktritt: “In Deutschland kann kein Minister ungestraft lügen, auch nicht in einer (scheinbar) privaten Frage. © dpa
Dabei hat Kanzlerin Angela Merkel im Zuge dieser ganzen Sache keine “bella figura“ gemacht. Durchgesetzt hat sich vielmehr der Protest eines wesentlichen Teils der Zivilgesellschaft und der Medien. Die Regierung scheint erschüttert, steckt das aber ein: So funktioniert eine Demokratie.“ © dpa

dpa

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