Sie hörte sogar auf zu essen 

Greta Thunberg: Klimaaktivistin gibt seltene Interviews - und spricht über schwere Depressionen

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Greta Thunberg gab sich in einem Interview offen wie selten.

Essstörung und Merkel-Selfie: Greta Thunberg gibt nur selten Interviews, doch eine schwedische Reporterin hat Erstaunliches von der Klimaaktivistin erfahren.

Interviews sind bei Greta Thunberg extrem selten. Der schwedischen Reporterin Alexandra Urisman Otto ist es gelungen, ziemlich nah an die weltberühmte Klimaaktivistin heranzukommen. In den vergangenen Monaten hat sie sich immer wieder mit Thunberg getroffen und über verschiedene Themen geredet. Merkur.de stellt die wichtigsten Aussagen aus den Interviews vor. 

Greta Thunberg: Das sagt sie über ihr Treffen mit Angela Merkel

In New York hat Greta Thunberg vor Teilnehmern des UN-Klimagipfels gesprochen. Dort traf sie auch Bundeskanzlerin Angela Merkel. Merkel habe Greta Thunberg um ein Selfie gebeten, wie Zeit Campus geschrieben hat (Artikel hinter Bezahlschranke). „Sie (Angela Merkel, Anm. d. Red.) hat ein wenig geredet und natürlich gefragt, ob es in Ordnung wäre, wenn sie das Bild in den sozialen Medien verwendet“, sagte Greta Thunberg im Interview mit der schwedischen Reporterin. Ein Selfie ist dabei nicht herausgekommen. Allerdings ein Foto, das auf dem offiziellen Instagram-Account der Kanzlerin gepostet wurde.

Angela Merkel hatte im Anschluss die Rede der Klimaaktivistin Thunberg in New York kritisiert. Dafür bekam die Bundeskanzlerin einen Shitstorm ab. 

Video: Darum polarisiert Greta Thunberg so sehr

Von wem bekommt Greta Thunberg Hilfe?

Kritiker von Greta Thunberg werfen ihr vor, nicht selbstständig zu handeln. Sie würde von anderen Menschen gelenkt werden, so der Vorwurf. Die Reporterin fragte die Klima-Ikone, ob sie Hilfe bekommt, um in Reden die richtigen Fakten zu verwenden? „Ja, wenn die Rede einigermaßen fertig ist, schicke ich sie an mehrere Wissenschaftler“, antwortete Thunberg. Das seien immer unterschiedliche Wissenschaftler, fügte die Klimaaktivistin hinzu. „Wenn es sich um falsche Fakten handelt oder Dinge, die missverständlich sind, ändere ich das.“ Einer dieser Berater ist der deutsche Professor Stefan Rahmstorf.

Klimaaktivistin Greta Thunberg: Früher litt sie unter Depressionen

Als Greta Thunberg 11 Jahre jung war, litt sie an einer schweren Depression, erzählte sie in einem weiteren Interview mit Zeit Campus. Sie habe nur noch mit ihren Familienmitgliedern gesprochen, sei nicht mehr zur Schule gegangen und habe aufgehört zu essen. Ein Kinderarzt habe damals gesagt, dass Thunberg bald in ein Krankenhaus eingeliefert werden müsse. So unterernährt sei sie damals gewesen. 

Im Interview mit der schwedischen Reporterin sagte Thunberg dazu: „Ich war irgendwie total unglücklich“. Anscheinend hatte die damals Elfjährige sogar Probleme zum Supermarkt zu gehen. Sie sei stolz gewesen, wenn sie den Gang zum Einkaufsmarkt geschafft habe. 

Dass Umweltschutz derzeit im Trend liegt, ist nicht zu übersehen. Auch die großen Konzerne wollen etwas beitragen, wie beispielsweise McDonald‘s nun auf der Instagram-Seite bekannt gab.

Abstimmung: Greta Thunbergs emotionale Wutrede bei der UN - Ging sie dabei zu weit?

Greta Thunberg: So erlebte sie 2016 den US-Wahlsieg von Donald Trump 

Nach einem harten US-Wahlkampf wurde Donald Trump 2016 Präsident der Vereinigten Staaten. Greta Thunberg sei damals „im Schlabberlook zu Hause“ gewesen. „Ich werde nie vergessen, als Papa mich weckte und sagte: Es hat heute Nacht so viel geschneit, dass du nicht zur Schule musst. Und übrigens, Trump hat gewonnen", so Thunberg. Ihr erster Gedanke? „Wow, nun ist es passiert." 

Lesen Sie auch den Merkur.de-Kommentar: Luisa Neubauer führt die deutsche "Greta-Bewegung" auf einen gefährlichen Pfad

Es geht um die Gesundheit. Da ist sich Anna-Maria Mangei sicher. Und weil die Politik bisher nicht reagiert, stellt sich die Ärztin jeden Tag vor das Kanzleramt.

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