Erneut schwere Krawalle

"Gelbwesten"-Krise: Macron äußert sich am Montagabend

Präsident Emmanuel Macron Ende November im Elysee-Palast in Paris. Foto: Ian Langsdon/EPA POOL/AP
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Präsident Emmanuel Macron Ende November im Elysee-Palast in Paris. Foto: Ian Langsdon/EPA POOL/AP
Eine zerborstene Glasscheibe eines Lokals auf der Pariser Prachtstraße Champs-Elysees. Foto: Christian Böhmer
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Eine zerborstene Glasscheibe eines Lokals auf der Pariser Prachtstraße Champs-Elysees. Foto: Christian Böhmer
Passanten betrachten am Sonntagmorgen in Paris Zerstörungen an Schaufenstern im 8. Stadtbezirk. Foto: Christian Böhmer
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Passanten betrachten am Sonntagmorgen in Paris Zerstörungen an Schaufenstern im 8. Stadtbezirk. Foto: Christian Böhmer
Im dichten Rauch geht die Polizei in Marseille gegen Demonstranten vor. Foto: Claude Paris/AP
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Im dichten Rauch geht die Polizei in Marseille gegen Demonstranten vor. Foto: Claude Paris/AP
Demonstranten stehen während der Proteste in Marseille hinter einem brennenden Auto. Foto: Claude Paris/AP
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Demonstranten stehen während der Proteste in Marseille hinter einem brennenden Auto. Foto: Claude Paris/AP

Wie lassen sich die "Gelbwesten" in Frankreich besänftigen? Trotz Zugeständnissen der Regierung demonstrierten wieder Zehntausende.

Paris (dpa) - In der seit Wochen andauernden "Gelbwesten"-Krise will sich Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am Montagabend öffentlich äußern. Das bestätigten Élysée-Kreise am Sonntagabend der Deutschen Presse-Agentur. Der Staatschef wolle sich um 20 Uhr von seinem Amtssitz aus an die Franzosen wenden.

Zuvor hatten unter anderem Vertreter der "Gelben Westen" und die Opposition Antworten des Staatschefs gefordert, der bislang vor allem Premierminister Édouard Philippe das Wort überlassen hatte. Seit Mitte November halten Proteste und Straßenblockaden Frankreich in Atem. Die "Gelbwesten" fordern unter anderem mehr Steuergerechtigkeit und eine Verbesserung der Kaufkraft. Die Wut vieler richtet sich aber auch ganz allgemein gegen Macron und seine Reformpolitik.

Am Wochenende waren in Frankreich erneut weit mehr als 100 000 Menschen auf die Straßen gegangen, um für mehr Steuergerechtigkeit und höhere Kaufkraft zu demonstrieren. Es war das vierte Wochenende in Folge, an dem die Bewegung der "Gelben Westen" in großem Stil zu Protesten aufgerufen hatte. In Paris, aber auch in anderen Städten wie Bordeaux und Toulouse kam es trotz eines massiven Aufgebots an Sicherheitskräften zu Ausschreitungen.

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