Polizei im Großeinsatz

Pegida feiert zweijähriges Bestehen

Mehrere tausend Pegida-Anhänger feiern in Dresden das zweijährige Bestehen der islam- und fremndenfeindlichen Bewegung. Foto: Oliver Killig
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Mehrere tausend Pegida-Anhänger feiern in Dresden das zweijährige Bestehen der islam- und fremndenfeindlichen Bewegung. Foto: Oliver Killig
Mehrere tausend Pegida-Anhänger demonstrieren auf dem Theaterplatz in Dresden. Foto: Oliver Killig
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Mehrere tausend Pegida-Anhänger demonstrieren auf dem Theaterplatz in Dresden. Foto: Oliver Killig
Teilnehmer einer Kundgebung des fremden- und islamfeindlichen Pegida-Bündnisses in Dresden. Foto: Arno Burgi/Archiv
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Teilnehmer einer Kundgebung des fremden- und islamfeindlichen Pegida-Bündnisses in Dresden. Foto: Arno Burgi/Archiv
"Wer Flöhe nicht mag, muss Ratten bekämpfen" - Losung bei einer Pegida-Demonstration in Dresden. Foto: Arno Burgi
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"Wer Flöhe nicht mag, muss Ratten bekämpfen" - Losung bei einer Pegida-Demonstration in Dresden. Foto: Arno Burgi
Pegida-Demo in Dresden: Zum Hass auf Fremde gesellt sich der Hass auf Politiker. Foto: ZB
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Pegida-Demo in Dresden: Zum Hass auf Fremde gesellt sich der Hass auf Politiker. Foto: ZB
Pegida-Demonstranten wünschen Angela Merkel und Sigmar Gabriel an den Galgen. Foto: Nadine Lindner
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Pegida-Demonstranten wünschen Angela Merkel und Sigmar Gabriel an den Galgen. Foto: Nadine Lindner
Pegida-Anhängerin in Dresden. Foto: Arno Burgi/Archiv
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Pegida-Anhängerin in Dresden. Foto: Arno Burgi/Archiv
Pegida-Anhänger in Dresden. Archivbild Foto: Arno Burgi
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Pegida-Anhänger in Dresden. Archivbild Foto: Arno Burgi

Seit zwei Jahren geht Pegida in Dresden auf die Straße, um gegen Ausländer und Flüchtlinge zu hetzen. Zum einjährigen "Jubiläum" kamen vergangenes Jahr noch rund 20 000 Menschen. Die Zeiten sind vorbei.

Dresden (dpa) - Das islam- und fremdenfeindliche Pegida-Bündnis hat bei einer Kundgebung zu seinem zweijährigen Bestehen in Dresden nach Schätzungen gut 8000 Menschen auf die Straße gebracht. Mehrere Hundert Menschen beteiligten sich an Gegenprotesten.

Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz. Zu Zwischenfällen kam den Angaben zufolge nicht. Als Redner traten auf dem symbolträchtigen Theaterplatz vor der Semperoper unter anderem der Österreich-Chef der in Deutschland vom Verfassungsschutz beobachteten Identitären Bewegung, Martin Sellner, der Chefredakteur des neu-rechten "Compact"-Magazins, Jürgen Elsässer, und der Bundesvorsitzende der rechtspopulistischen Kleinpartei "Die Freiheit", Michael Stürzenberger, auf.

Unter "Merkel muss weg"- und "Volksverräter"-Rufen wurde die Bundesregierung wegen der Flüchtlingspolitik attackiert und ein Stopp der Zuwanderung gefordert.

Die Dresdner Versammlungsbehörde war im Vorfeld kritisiert worden, weil Anmelder von Gegenprotesten zunächst nicht nah an die Pegida-Kundgebung herangelassen werden sollten. Angeblich war dies mit Hinweis auf eine islamische Bedrohungslage begründet worden. Die Stadt wies dies zurück. Auch die Polizei twitterte, dass es keine konkreten Hinweise auf eine Anschlagsgefahr gebe.

Während der Kundgebung der "Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes" (Pegida) wurde dann von der Polizei doch Protest in Sicht- und Hörweite zugelassen. Polizeibeamte aus mehreren Bundesländern sicherten die verschiedenen Kundgebungen ab. Bei Demonstrationen zum einjährigen Bestehen von Pegida war es im vergangenen Jahr noch zu gewalttätigen Zusammenstößen gekommen. Damals hatten beide Seiten noch jeweils 20 000 Menschen mobilisieren können.

Das fremdenfeindliche Bündnis war im Oktober 2014 in Dresden erstmals auf die Straße gegangen. Anfangs noch wenige Hundert, beteiligten sich im Januar 2015 bereits bis zu 25 000 Menschen an den sogenannten "Abendspaziergängen". Nach internen Querelen gingen die Zahlen deutlich zurück. Im letzten halben Jahr brachte Pegida noch zwischen 2000 und 3000 Menschen auf die Straße.

Polizei Sachsen bei Twitter

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