Gabriel sieht keinen Keil in der SPD-Troika

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Peer Steinbrück (l.), Sigmar Gabriel (M.) und Frank-Walter Steinmeier.

Berlin - Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel hat bestritten, dass es zwischen den möglichen Kanzlerkandidaten seiner Partei wachsende Spannungen über das Abstimmungsverhalten zum Euro-Rettungsschirm gibt.

Der SPD-Parteivorstand habe dazu einstimmig einen Beschluss gefasst, dem auch Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier zugestimmt habe, sagte Gabriel am Mittwoch in Berlin.

Er reagierte damit auf einen Bericht der “Süddeutschen Zeitung“, wonach sich Steinmeier wütend über eine Kurznachricht Gabriels an eine Reihe von Parteifreunden geäußert habe.

Darin habe sie der SPD-Vorsitzende Anfang März zu öffentlichen Erklärungen aufgefordert, dass eine Zustimmung der SPD zum europäischen Fiskalpakt ohne Beteiligung der Finanzmärkte und Spekulanten nicht zu erwarten sei. Steinmeier habe nicht zu den Empfängern der SMS Gabriels gehört und sich deshalb von ihm hintergangen gefühlt.

dpa

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