Kanzlerin und Präsident telefonieren

Flüchtlinge im Mittelmeer: Welche Lösung Merkel und Macron vorschwebt

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Haben miteinander telefoniert: Kanzlerin Angela merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron.

Vor dem Treffen mit Putin stimmte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron per Telefon ab. Thema war auch der Umgang mit Rettungsschiffen auf dem Mittelmeer.

Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron haben sich bei einem Telefonat über die Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer ausgetauscht. Bei dem Gespräch hätten beide die Notwendigkeit betont, für die Aufnahme von Rettungsschiffen an einer „koordinierten europäischen Lösung“ zu arbeiten, teilte der Élyséepalast am Freitagabend mit. Auch müsse Europa gemeinsam gegen Schlepper vorgehen.

Zuletzt hatte das Rettungsschiff „Aquarius“ mit 141 aus Seenot geretteten Flüchtlingen fünf Tage lang auf dem Meer ausharren müssen. Malta erklärte sich erst bereit, das Schiff in den Hafen von Valletta einlaufen zu lassen, nachdem Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Portugal und Spanien zugesagt hatten, die Geretteten aufzunehmen.

Auch Syrien-Konflikt besprochen

Bei dem Telefonat zwischen Merkel und Macron ging es laut Élysée auch um die Ukraine und den Konflikt in Syrien - besonders um die Provinz Idlib, wo die humanitäre Lage besonders bedenklich sei. Die Kanzlerin und der Präsident seien sich einig, dass ein politischer Prozess angestrengt werden müsse, um dort einen dauerhaften Frieden zu erreichen, hieß es. Idlib ist eine der letzten Regionen in Syrien, die unter Kontrolle von Aufständischen stehen.

Das Telefonat fand einen Tag vor einem Treffen Merkels mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin am Samstag in Meseberg bei Berlin statt. Auch dort dürften die Konflikte in der Ukraine und in Syrien Thema sein.

Lesen Sie auch: Was läuft da zwischen Merkel und Putin? -Warum die beiden sich jetzt so oft treffen

Und: Ärger in Österreich: Außenministerin lädt Putin zu ihrer Hochzeit ein

dpa/AFP

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