Debatte über Regelsatz

Experten warnen: Hartz IV reicht nicht für gesunde Ernährung

In einem Supermarkt liegt frisches Obst und Gemüse in der Auslage. Im Hintergrund laufen Kunden durch den Laden.
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Mehr Geld für frisches Obst und Gemüse: Regierungsberater empfehlen die Erhöhung des Hartz-IV-Regelsatzes.

1,70 Euro pro Mahlzeit: Aus Sicht von Beratern ist der Hartz-IV-Satz zu gering für ein ordentliches Essen. Doch in der Regierung stoßen sie auf taube Ohren.

Berlin – Die Diskussion um die Erhöhung des Hartz-IV-Regelsatzes* reißt nicht ab. Laut einem Medienbericht haben Regierungsberater vor zu hohen Kosten für eine gesunde und ausgewogene Ernährung gewarnt. Ohne eine bessere „Unterstützungsressource“ reiche die bestehende Grundsicherung nicht aus, zitierte merkur.de aus einem Bericht des wissenschaftlichen Beirates des Bundeslandwirtschaftsministeriums.

Derzeit sind in dem Hartz-IV-Regelsatz* von 446 Euro für einen Erwachsenen die Ausgaben für Lebensmittel mit 154,78 Euro eingepreist. Bei drei Essen am Tag ergibt das einen Wert von 1,70 Euro pro Mahlzeit. Aus Sicht der Berater viel zu wenig, um eine ausgewogene Ernährung zu finanzieren. Doch den Vorschlag, den Leistungsbezug dahingehend zu überprüfen, schlug die Große Koalition bereits in den Wind, wie das Hamburger Nachrichtenportal 24hamburg.de berichtet. Bei den Grünen löst das einen Sturm der Entrüstung aus*. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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