"Euro Hawk" - die Chronik des Scheiterns

Euro Hawk
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1998: Die vom US-Konzern Northrop Grumman hergestellte Aufklärungsdrohne „Global Hawk“, aus der später der „Euro Hawk“ entwickelt wird, absolviert ihren Jungfernflug.
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2001: Die rot-grüne Koalition bringt die Beschaffung einer Aufklärungsdrohne für die Bundeswehr auf den Weg. Sie soll die 40 Jahre alte Propeller-Maschine „Breguet Atlantic“ ablösen. Die Aufklärungstechnik soll vom europäischen Unternehmen EADS kommen, das Flugzeug von Northrop Grumman.
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Oktober 2003: Erstmals finden in Deutschland Tests mit einer „Global Hawk“ statt.
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2004: In einer Machbarkeitsstudie von EADS wird darauf hingewiesen, dass die Zulassungsverfahren zu Kostensteigerungen und Verzögerungen führen können - ein erstes Indiz für die Probleme, die später zum Scheitern des „Euro Hawk“-Projekts führen.
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31. Januar 2007: Das Verteidigungsministerium unterzeichnet mit EADS und Northrop Grumman einen Vertrag über Entwicklung und Bau der Drohne. Der Auftrag hat einen Wert von rund 430 Millionen Euro. Zunächst soll ein Prototyp geliefert werden, später sollen vier weitere Maschinen folgen.
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Juni 2010: Der Prototyp absolviert seinen Jungfernflug in den USA.
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20. Juli 2011: Der „Euro Hawk“ macht einen 22-stündigen Testflug von Kalifornien zu einem Luftwaffenstützpunkt im bayerischen Manching. Die Drohne gelangt aber nur auf Umwegen nach Bayern, während des Fluges soll zweimal der Kontakt zur Bodenstation abgebrochen sein. Die Luftwaffe spricht trotzdem von einem „Meilenstein in der Luftaufklärung“.
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12. Oktober 2011: Der „Euro Hawk“ wird der deutschen Öffentlichkeit vorgestellt.

Berlin - Zwölf Jahre wurde die Drohne „Euro Hawk“ geplant, gebaut und getestet. Erst als das Projekt schon mehr als eine halbe Milliarde Euro verschlungen hatte, wurde es gestoppt. Einige Stationen vom Start bis zur Bruchlandung des Projekts:

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