Dreyer räumt Fehler des Ministeriums bei Hahn-Verkauf ein

Menschenleer: Terminal des Flughafens Hahn. Foto: Thomas Frey/Archiv
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Menschenleer: Terminal des Flughafens Hahn. Foto: Thomas Frey/Archiv
Nicht los hier: Eine einsame Flugzeugtreppe auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv
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Nicht los hier: Eine einsame Flugzeugtreppe auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv
Eine Maschine der Airline Ryanair am Flughafen Hahn im Hunsrück. Foto: Thomas Frey/Artchiv
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Eine Maschine der Airline Ryanair am Flughafen Hahn im Hunsrück. Foto: Thomas Frey/Artchiv
Der Verkauf des Flughafens Hahn an einen umstrittenen chinesischen Investor ist gescheitert. Foto: Thomas Frey
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Der Verkauf des Flughafens Hahn an einen umstrittenen chinesischen Investor ist gescheitert. Foto: Thomas Frey
Eine Boeing 747 des chinesischen Frachtfliegers Yangtze River Express steht auf dem Flughafen Frankfurt/Hahn. Foto: Thomas Frey/Archiv
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Eine Boeing 747 des chinesischen Frachtfliegers Yangtze River Express steht auf dem Flughafen Frankfurt/Hahn. Foto: Thomas Frey/Archiv

Mainz/Berlin (dpa) - Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat Fehler des Innenministeriums beim geplatzten Verkauf des Flughafens Hahn eingeräumt - ihr Verhalten aber gerechtfertigt.

"Verantwortung übernehmen, heißt für mich nicht sofort, einen Minister zu entlassen. Persönliche Verantwortung heißt für mich, dass der Minister sich dann kümmert, dass das Verkaufsverfahren auch erfolgreich beendet wird", sagte Dreyer der "Bild"-Zeitung (Samstag) mit Blick auf Innenminister Roger Lewentz (SPD).

Das Land hatte den Verkauf des Flughafens an einen chinesischen Bieter gestoppt, nachdem vereinbarte Zahlungen ausblieben. Auf die Frage, wer Fehler gemacht habe, sagte Dreyer: "Nicht auf alles gibt es eine einfache und schnelle Antwort." Die Fehlersuche dauere an, in der Regierung und der beauftragten Beratungsgesellschaft KPMG. Im Nachhinein sei es ein Fehler gewesen, dass der Prozess vom Innenministerium nicht noch enger begleitet worden sei.

Dreyer verwies auf die geplante Strafanzeige gegen den chinesischen Bieter, der kriminelle Absichten gehabt und die Beratungsfirma und das Innenministerium getäuscht habe. Die Regierungschefin muss sich kommenden Donnerstag einem Misstrauensantrag im Landtag stellen.

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