Dreyer räumt Fehler des Ministeriums bei Hahn-Verkauf ein

Menschenleer: Terminal des Flughafens Hahn. Foto: Thomas Frey/Archiv
1 von 5
Menschenleer: Terminal des Flughafens Hahn. Foto: Thomas Frey/Archiv
Nicht los hier: Eine einsame Flugzeugtreppe auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv
2 von 5
Nicht los hier: Eine einsame Flugzeugtreppe auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv
Eine Maschine der Airline Ryanair am Flughafen Hahn im Hunsrück. Foto: Thomas Frey/Artchiv
3 von 5
Eine Maschine der Airline Ryanair am Flughafen Hahn im Hunsrück. Foto: Thomas Frey/Artchiv
Der Verkauf des Flughafens Hahn an einen umstrittenen chinesischen Investor ist gescheitert. Foto: Thomas Frey
4 von 5
Der Verkauf des Flughafens Hahn an einen umstrittenen chinesischen Investor ist gescheitert. Foto: Thomas Frey
Eine Boeing 747 des chinesischen Frachtfliegers Yangtze River Express steht auf dem Flughafen Frankfurt/Hahn. Foto: Thomas Frey/Archiv
5 von 5
Eine Boeing 747 des chinesischen Frachtfliegers Yangtze River Express steht auf dem Flughafen Frankfurt/Hahn. Foto: Thomas Frey/Archiv

Mainz/Berlin (dpa) - Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat Fehler des Innenministeriums beim geplatzten Verkauf des Flughafens Hahn eingeräumt - ihr Verhalten aber gerechtfertigt.

"Verantwortung übernehmen, heißt für mich nicht sofort, einen Minister zu entlassen. Persönliche Verantwortung heißt für mich, dass der Minister sich dann kümmert, dass das Verkaufsverfahren auch erfolgreich beendet wird", sagte Dreyer der "Bild"-Zeitung (Samstag) mit Blick auf Innenminister Roger Lewentz (SPD).

Das Land hatte den Verkauf des Flughafens an einen chinesischen Bieter gestoppt, nachdem vereinbarte Zahlungen ausblieben. Auf die Frage, wer Fehler gemacht habe, sagte Dreyer: "Nicht auf alles gibt es eine einfache und schnelle Antwort." Die Fehlersuche dauere an, in der Regierung und der beauftragten Beratungsgesellschaft KPMG. Im Nachhinein sei es ein Fehler gewesen, dass der Prozess vom Innenministerium nicht noch enger begleitet worden sei.

Dreyer verwies auf die geplante Strafanzeige gegen den chinesischen Bieter, der kriminelle Absichten gehabt und die Beratungsfirma und das Innenministerium getäuscht habe. Die Regierungschefin muss sich kommenden Donnerstag einem Misstrauensantrag im Landtag stellen.

Sprengung eines Funkturms in Zeven

In Zeven ist am Mittwochmorgen ein 65 Jahre alter und etwa 100 Meter hoher Funkmast der Deutschen Funkturm, eine Tochter der Deutschen Telekom, mit …
Sprengung eines Funkturms in Zeven

Große Schritte für Hajrovic und Fritz

Großer Schritt für Izet Hajrovic: Der Werder-Profi hat am Mittwoch erstmals seit seinem Kreuzbandriss im Dezember wieder auf dem Rasen gestanden.
Große Schritte für Hajrovic und Fritz

Osterfeuer in der Gemeinde Dörverden

In fast allen Ortschaften der Gemeinde brannten traditionell zum Osterfest kleinere und größere Osterfeuer, die sogar bei teilweise Sonnenschein gut …
Osterfeuer in der Gemeinde Dörverden

Ostereisuche im Freibad Schwarme

Im Freibad Schwarme trafen sich Familien um gemeinsam mit den Kids die Ostereier auf dem Gelände zu suchen. Neben der Suche gab es Kaffee und Kuchen …
Ostereisuche im Freibad Schwarme

Meistgelesene Artikel

Hitzige Debatte: Was wird aus der doppelten Staatsbürgerschaft?

Hitzige Debatte: Was wird aus der doppelten Staatsbürgerschaft?

Neuwahlen in Großbritannien - Was heißt das für den Brexit? 

Neuwahlen in Großbritannien - Was heißt das für den Brexit? 

Diese Worte des US-Vizepräsidenten zu Nordkorea machen Angst

Diese Worte des US-Vizepräsidenten zu Nordkorea machen Angst

AfD bei der Bundestagswahl 2017: Das sagen die Umfragen vor dem Parteitag in Köln

AfD bei der Bundestagswahl 2017: Das sagen die Umfragen vor dem Parteitag in Köln