Pandemie in Deutschland

Corona-Lage: Deutsche leben mit Kontaktbeschränkungen

Symbolbild - Isolation
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Wegen der ansteigenden Corona-Fallzahlen schränken sich immer mehr Deutsche ein und bleiben zu Hause.

Die Angst vor dem Coronavirus hat offenbar angesichts steigender Fallzahlen zugenommen. Immer mehr Deutsche verzichten auf Kontakte und bleiben zu Hause.

Berlin – Angesichts der neuen Omikron-Virusvariante und steigenden Fallzahlen in Deutschland halten sich offenbar deutlich mehr Bundesbürgerinnen und -bürger erneut an die Sicherheitsmaßnahmen. Wie aus einer aktuellen Umfrage des Bundesinstituts für Risikobewertung hervorgeht, würden 58 Prozent der Leute ihren persönlichen Kontakt mit Freunden und Verwandten reduzieren, um sich selbst und andere vor einer Covid-Erkrankung zu schützen. Laut der Deutschen Presse-Agentur lag der Anteil zwei Wochen zuvor nur bei 45 Prozent. Viele Experten sind sich indes sicher, es braucht einen sofortigen Lockdown.

Virus:Coronavirus, Covid-19
Krankheitserreger:SARS-CoV-2
Vorkommen:Weltweit
Erster bekannter Fall:1. Dezember 2019

Kontaktbeschränkungen: Immer mehr Deutsche verlassen aufgrund von Corona seltener ihr Haus

Neben den Kontaktbeschränkungen gab ein Teil der Befragten an, seltenere das eigene Zuhause zu verlassen, als noch vor wenigen Wochen. Der Anteil stieg innerhalb von zwei Wochen von 36 auf 50 Prozent an. Für den Corona-Monitor des Instituts wurden in einer repräsentativen Umfrage am 23. und 24. November insgesamt 1007 Menschen telefonisch von der Kantar GmbH befragt.

Während in Deutschland seit Wochen die Corona-Fallzahlen rapide ansteigen, nahm auch die Nachfrage nach Corona-Tests wieder zu: Ließen sich vor zwei Wochen lediglich 48 Prozent testen, gaben nun 63 Prozent an, sich in den vergangenen 14 Tagen auf das Virus getestet haben zu lassen. Indes kommen in Berlin die Politik zusammen, um mit der geschäftsführenden Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihrem möglichen Nachfolger Olaf Scholz (SPD) das weitere Vorgehen in Kampf gegen die Pandemie abzustimmen.

2G-Plus, Homeoffice und Kontaktbeschränkungen: Drastischer Corona-Regeln in Niedersachsen

Nachdem bereits mehrere Bundesländer schärfere Maßnahmen erlassen haben, wäre ein erneuter Lockdown die logische Folge. In Niedersachsen gelten ab Mittwoch derweil strengere Corona-Regeln mit der Einführung der Warnstufe 3 für das öffentliche Leben. So wird flächendeckend 2G-Plus eingeführt. Auch gilt seit mehreren Wochen eine Homeoffice-Pflicht und die 3G-Regel am Arbeitsplatz.

Über das weitere Vorgehen im Kampf gegen die Corona-Pandemie informiert Niedersachsens Corona-Krisenstab: Welche Corona-Regeln mit Warnstufe 2 und 2G-Plus in Niedersachsen genau gelten, hängt auch von den Ergebnissen der Ministerkonferenz zu einem möglichen Lockdown und der Bundesnotbremes in Berlin ab.

Derweil bereiten sich im Zusammenhang mit der Zunahme an Testungen offenbar auch immer mehr Menschen auf eine mögliche Quarantäne vor: Wie es in der Umfrage heißt, nahm der Anteil der Befragten, die größere Lebensmittelvorräte anlegen, von 11 auf 16 Prozent zu. *kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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