Hilfsfonds beschlossen

Bundestag: Acht Milliarden für Flutopfer

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Ein von Hochwasser umspültes Haus im Deggendorfer Fischerdorf (Archivbild).

Berlin - Der Bundestag hat den Hilfsfonds für die Flutopfer im Höhe von acht Milliarden Euro gebilligt.

Das Aufbauhilfegesetz sowie der zugehörige Nachtragshaushalt für zusätzliche Schulden wurden am Freitag einstimmig vom Parlament beschlossen. Am Freitag nächster Woche soll der Bundesrat endgültig grünes Licht geben. Nach dem parlamentarischen Schnellverfahren kann der Fonds dann starten.

Für den Fonds streckt der Bund die acht Milliarden Euro zunächst vor. Dafür legt er einen Nachtragsetat vor und erhöht damit die Neuverschuldung in diesem Jahr auf 25,1 Milliarden Euro. Schäden an den Bundesverkehrswegen trägt der Bund allein. Dadurch reduziert sich das mit den Ländern gemeinsam zu finanzierende Fondsvolumen auf 6,5 Milliarden Euro. Die Länder haben 20 Jahre Zeit, ihren Anteil von 3,25 Milliarden Euro abzuzahlen.

Hochwasser: Erste Elbbrücke in Dresden gesperrt

Wegen des unaufhörlich steigenden Hochwassers ist die erste Elbbrücke in Dresden gesperrt
Wegen des unaufhörlich steigenden Hochwassers ist in Dresden in der Nacht zum Dienstag die ertse Elbbrücke gesperrt worden. Die Loschwitzer Brücke, im Volksmund "Blaues Wunder" genannt wurde um kurz nach 23 Uhr für Autofahrer geschlossen, wie die Stadt Dresden mitteilte. © dpa
Wegen des unaufhörlich steigenden Hochwassers ist die erste Elbbrücke in Dresden gesperrt
Wegen des unaufhörlich steigenden Hochwassers ist in Dresden in der Nacht zum Dienstag die ertse Elbbrücke gesperrt worden. Die Loschwitzer Brücke, im Volksmund "Blaues Wunder" genannt wurde um kurz nach 23 Uhr für Autofahrer geschlossen, wie die Stadt Dresden mitteilte. © dpa
Wegen des unaufhörlich steigenden Hochwassers ist die erste Elbbrücke in Dresden gesperrt
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Wegen des unaufhörlich steigenden Hochwassers ist in Dresden in der Nacht zum Dienstag die ertse Elbbrücke gesperrt worden. Die Loschwitzer Brücke, im Volksmund "Blaues Wunder" genannt wurde um kurz nach 23 Uhr für Autofahrer geschlossen, wie die Stadt Dresden mitteilte. © dpa
Steigende Pegel an der Elbe sorgen für Überflutungen in Sachsen, wie hier in den Straßen von Königstein an der Elbe © dpa
Die Pegelstände vieler Flüsse steigen unaufhörlich. Hochwasser bedroht auch Sachsen. Die Lage sei in manchen Orten dramatisch. © dpa
Steigende Pegel an der Elbe sorgen für Überflutungen in Sachsen.
Die Pegelstände vieler Flüsse steigen unaufhörlich. Hochwasser bedroht auch Sachsen. Die Lage ist in manchen Orten dramatisch. © dpa
Die Pegelstände vieler Flüsse steigen unaufhörlich. Hochwasser bedroht auch Sachsen. Die Lage sei in manchen Orten dramatisch. © dpa
Die Pegelstände vieler Flüsse steigen unaufhörlich. Hochwasser bedroht auch Sachsen. Die Lage sei in manchen Orten dramatisch. © dpa
 Die Pegelstände vieler Flüsse steigen unaufhörlich. Hochwasser bedroht auch Sachsen. Die Lage sei in manchen Orten dramatisch. © dpa
Die Pegelstände vieler Flüsse steigen unaufhörlich. Hochwasser bedroht auch Sachsen. Die Lage sei in manchen Orten dramatisch. © dpa
Die Pegelstände vieler Flüsse steigen unaufhörlich. Hochwasser bedroht auch Sachsen. Die Lage sei in manchen Orten dramatisch. © dpa
 Die Pegelstände vieler Flüsse steigen unaufhörlich. Hochwasser bedroht auch Sachsen. Die Lage sei in manchen Orten dramatisch. © dpa
Das Stadion von Grimma (Sachsen) steht unter Wasser. Der Pegel der Mulde geht derzeit zurück. © dpa
Eine Gartensiedlung steht im Zentrum von Grimma (Sachsen) unter Wasser. © dpa
Die Innensatdt in Grimma steht unter Wasser. © dpa
Die Pegelstände vieler Flüsse steigen unaufhörlich. Hochwasser bedroht auch Sachsen. Die Lage sei in manchen Orten dramatisch. © dpa

Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) verteidigte die Finanzierung der Fluthilfen über neue Schulden. Wenn es eine Situation gebe, in der man kurzfristig die Schulden erhöhen müsse, dann in solchen Notsituationen. Nichts sei unklüger, als die Steuern zu erhöhen und so die Wirtschaft zu schwächen, sagte er. Ein Nachtragsetat für mehr Schulden falle einem Finanzminister nicht leicht, es sei aber die richtige Entscheidung.

Die SPD kritisiert die Finanzierung über neue Schulden. Sie verweist darauf, dass nach der Hochwasserkatastrophe 2002 die damalige rot-grüne Koalition die Fluthilfen gegenfinanziert habe. Im Haushaltsausschuss des Bundestages hatte sie zuvor den Nachtragsetat daher abgelehnt, im Plenum stimmte sie aber zu.

dpa

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