Bosbach: Ausmaß der NSU-Taten noch nicht bekannt

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Wolfgang Bosbach.

Berlin - CDU-Innenexperte Wolfgang Bosbach sieht im Fall der rechtsterroristischen NSU weiterhin enormen Aufklärungsbedarf. Der Rechtsexperte der Linken wirft CDU und SPD fehlenden Aufklärungswillen vor.

“Nach wie vor ist offen, ob es sich bei dem aufgeflogenen Trio um eine isoliert agierende Zelle handelt oder ob die Zelle Teil eines rechtsterroristischen Netzwerks ist“, sagte Bosbach am Donnerstag. “Sollte es noch andere Netzwerke geben, haben wir nach wie vor eine hohe Gefahrenlage“, sagte er.

Es sei noch nicht davon auszugehen, dass das Ausmaß der Taten mittlerweile bekannt ist. Die Ermittler rekonstruierten 13 Jahre, Tag für Tag, sagte Bosbach. “Deshalb wird es auch in den nächsten Wochen und Monaten immer wieder neue Hinweise geben.“

DVD des Sadismus: Bilder aus dem Video der NSU

DVD des Sadismus: Bilder aus dem Video der NSU

Ein Screenshot zeigt einen Ausschnitt eines Videos des Nationalsozialistischen Unterundes (NSU). In dem Film, in dem auch die Trickfilmfigur "Paulchen Panther" vorkommt, und der auch Fotos von Mordopfern zeigt, bekennt sich die Terrorgruppe zu verschiedenen Morden der vergangenen Jahre. © Der Spiegel / dpa
Ein Screenshot zeigt einen Ausschnitt eines Videos des Nationalsozialistischen Unterundes (NSU). In dem Film, in dem auch die Trickfilmfigur "Paulchen Panther" vorkommt, und der auch Fotos von Mordopfern zeigt, bekennt sich die Terrorgruppe zu verschiedenen Morden der vergangenen Jahre. © Der Spiegel / dpa
Ein Screenshot zeigt einen Ausschnitt eines Videos des Nationalsozialistischen Unterundes (NSU). In dem Film, in dem auch die Trickfilmfigur "Paulchen Panther" vorkommt, und der auch Fotos von Mordopfern zeigt, bekennt sich die Terrorgruppe zu verschiedenen Morden der vergangenen Jahre. © Der Spiegel / dpa
Ein Screenshot zeigt einen Ausschnitt eines Videos des Nationalsozialistischen Unterundes (NSU). In dem Film, in dem auch die Trickfilmfigur "Paulchen Panther" vorkommt, und der auch Fotos von Mordopfern zeigt, bekennt sich die Terrorgruppe zu verschiedenen Morden der vergangenen Jahre. © Der Spiegel / dpa
Ein Screenshot zeigt einen Ausschnitt eines Videos des Nationalsozialistischen Unterundes (NSU). In dem Film, in dem auch die Trickfilmfigur "Paulchen Panther" vorkommt, und der auch Fotos von Mordopfern zeigt, bekennt sich die Terrorgruppe zu verschiedenen Morden der vergangenen Jahre. © Der Spiegel / dpa
Ein Screenshot zeigt einen Ausschnitt eines Videos des Nationalsozialistischen Unterundes (NSU). In dem Film, in dem auch die Trickfilmfigur "Paulchen Panther" vorkommt, und der auch Fotos von Mordopfern zeigt, bekennt sich die Terrorgruppe zu verschiedenen Morden der vergangenen Jahre. © Der Spiegel / dpa
Ein Screenshot zeigt einen Ausschnitt eines Videos des Nationalsozialistischen Unterundes (NSU). In dem Film, in dem auch die Trickfilmfigur "Paulchen Panther" vorkommt, und der auch Fotos von Mordopfern zeigt, bekennt sich die Terrorgruppe zu verschiedenen Morden der vergangenen Jahre. © Der Spiegel / dpa
Ein Screenshot zeigt einen Ausschnitt eines Videos des Nationalsozialistischen Unterundes (NSU). In dem Film, in dem auch die Trickfilmfigur "Paulchen Panther" vorkommt, und der auch Fotos von Mordopfern zeigt, bekennt sich die Terrorgruppe zu verschiedenen Morden der vergangenen Jahre. © Der Spiegel / dpa
Ein Screenshot zeigt einen Ausschnitt eines Videos des Nationalsozialistischen Unterundes (NSU). In dem Film, in dem auch die Trickfilmfigur "Paulchen Panther" vorkommt, und der auch Fotos von Mordopfern zeigt, bekennt sich die Terrorgruppe zu verschiedenen Morden der vergangenen Jahre. © Der Spiegel / dpa
Ein Screenshot zeigt einen Ausschnitt eines Videos des Nationalsozialistischen Unterundes (NSU). In dem Film, in dem auch die Trickfilmfigur "Paulchen Panther" vorkommt, und der auch Fotos von Mordopfern zeigt, bekennt sich die Terrorgruppe zu verschiedenen Morden der vergangenen Jahre. © Der Spiegel / dpa
Ein Screenshot zeigt einen Ausschnitt eines Videos des Nationalsozialistischen Unterundes (NSU). In dem Film, in dem auch die Trickfilmfigur "Paulchen Panther" vorkommt, und der auch Fotos von Mordopfern zeigt, bekennt sich die Terrorgruppe zu verschiedenen Morden der vergangenen Jahre. © Der Spiegel / dpa
Ein Screenshot zeigt einen Ausschnitt eines Videos des Nationalsozialistischen Unterundes (NSU). In dem Film, in dem auch die Trickfilmfigur "Paulchen Panther" vorkommt, und der auch Fotos von Mordopfern zeigt, bekennt sich die Terrorgruppe zu verschiedenen Morden der vergangenen Jahre. © Der Spiegel / dpa
Ein Screenshot zeigt einen Ausschnitt eines Videos des Nationalsozialistischen Unterundes (NSU). In dem Film, in dem auch die Trickfilmfigur "Paulchen Panther" vorkommt, und der auch Fotos von Mordopfern zeigt, bekennt sich die Terrorgruppe zu verschiedenen Morden der vergangenen Jahre. © Der Spiegel / dpa
Ein Screenshot zeigt einen Ausschnitt eines Videos des Nationalsozialistischen Unterundes (NSU). In dem Film, in dem auch die Trickfilmfigur "Paulchen Panther" vorkommt, und der auch Fotos von Mordopfern zeigt, bekennt sich die Terrorgruppe zu verschiedenen Morden der vergangenen Jahre. © Der Spiegel / dpa
Ein Screenshot zeigt einen Ausschnitt eines Videos des Nationalsozialistischen Unterundes (NSU). In dem Film, in dem auch die Trickfilmfigur "Paulchen Panther" vorkommt, und der auch Fotos von Mordopfern zeigt, bekennt sich die Terrorgruppe zu verschiedenen Morden der vergangenen Jahre. © Der Spiegel / dpa
Ein Screenshot zeigt einen Ausschnitt eines Videos des Nationalsozialistischen Unterundes (NSU). In dem Film, in dem auch die Trickfilmfigur "Paulchen Panther" vorkommt, und der auch Fotos von Mordopfern zeigt, bekennt sich die Terrorgruppe zu verschiedenen Morden der vergangenen Jahre. © Der Spiegel / dpa

Der Rechtsexperte der Linksfraktion, Wolfgang Neskovic, wirft CDU und SPD fehlenden Aufklärungswillen bei den Ermittlungen gegen die rechtsterroristische NSU vor. Es sei beschämend, wie sehr SPD und CDU sich „entgegen ihrer Sonntagsreden der Pflicht zur zügigen Aufklärung entziehen“, sagte Neskovic am Donnerstag. Die beiden Parteien blockierten sowohl die Berufung eines Sonderermittlers als auch die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses.

„Insbesondere die SPD hat offenkundig die Sorge, dass ihr jetziger Fraktionsvorsitzender Steinmeier in den Fokus der Kritik gerät“, sagte Neskovic. Schließlich sei dieser in den Jahren von 1999 bis 2005 im Kanzleramt verantwortlich für die Beaufsichtigung der Geheimdienste gewesen.

dapd

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