St.-Laurentius-Kirchengemeinde hat mit Hilfe von örtlichen Prominenten eindrucksvollen Benefizkalender für Tafel erstellt

Zwölf Achimer zeigen „Lieblingsplätze“

Im Café im Clüverhaus präsentierten gestern Pastor Christoph Maaß (Dritter von rechts) und Rolf Helmbrecht (Zweiter von rechts) vom Kirchenvorstand zusammen mit Werner Müller-Kemler (rechts), Annameta Rippich, Katja Brammer, Rainer Kunze, Detlef Wülbers und Manfred Masanek den Kalender mit seinen verschiedenen reizvollen Motiven..

Achim - (mm) · Max Lorenz, früher Fußballspieler bei Werder Bremen und in der Nationalelf, schwärmt vom „bunten Treiben“ auf dem Wochenmarkt, für Annameta Rippich, Kreistagsabgeordnete und Vorsitzende der Landfrauen in Achim und im Kreis Verden, ist die Marsch mit ihren Weide- und Ackerflächen, Gräben, Hecken, Weidenbäumen „mein Achim“. Unter diesem Titel hat die St.-Laurentius-Kirchengemeinde jetzt erstmals einen Jahreskalender herausgebracht, der „zwölf Achimer Lieblingsplätze“ von genauso vielen bekannten Persönlichkeiten aus dem Stadtgebiet zeigt.

Pastor Christoph Maaß und Rolf Helmbrecht vom Kirchenvorstand stellten das eindrucksvolle Druckwerk gestern im Beisein von einigen der örtlichen Prominenten, die ihren Lieblingsplatz für den Kalender zum Teil selbst mit der Fotokamera eingefangen haben, im Café im Clüverhaus vor. Und berichteten natürlich auch darüber, wie es überhaupt zu dieser „Premiere“ kam.

Die Idee zum Kalender „Mein Achim“ sei im Kulturausschuss des Kirchenvorstandes entstanden, verriet Maaß. Die angesprochenen Achimerinnen und Achimer, Funktionsträger auf den unterschiedlichsten Gebieten, hätten sich sogleich für das Vorhaben begeistert.

Klar sei auch gewesen, dass ein Benefizkalender dabei herauskommen sollte. „Alles, was bei den Einnahmen die Unkosten für die Herstellung überschreitet, geht an die Achimer Tafel“, erklärte der Pastor.

Wofür sich Rainer Kunze, Vorsitzender des Vereins Achimer Tafel, gestern natürlich dankbar zeigte. Sein „Lieblingsplatz“, das Clüverhaus, ziert übrigens das Februar-Kalenderblatt.

Bürgermeister Uwe Kellner ist im Oktober mit der Skulptur „Der Vorleser“ vertreten. Diese veranschaulicht, dass die im 19. Jahrhundert in Achim in großer Anzahl tätigen Zigarrenarbeiter selbst für ihre Bildung sorgten, indem sie jemanden engagierten, der ihnen während des Zigarrendrehens aus Büchern vorlas. „Mir gefällt diese Skulptur sehr gut und an ihr wird die Verbindung Achims zu seiner Zigarrenmacher-Geschichte lebendig“, heißt es in Kellners Begleittext zu dem Fotomotiv.

Weitere „Lieblingsplätze“ und Autoren sind: die St.-Laurentius-Kirche (Jürgen Sonnenberg), das Achimer Glockenspiel (Werner Müller-Kemler), die Kreismusikschule (Detlef Wülbers), die Weser bei Baden (Karlheinz Gerhold), „Kinder und Jugendliche in Achim“ (Katja Brammer), die Weser bei Uesen (Petra Landwehr), Epitaph in St. Laurentius (Günter Schnakenberg) und der Achimer Weihnachtsmarkt (Manfred Masanek).

Der Kalender, an dem auch Ausschussmitglied Uwe Mindermann mitgearbeitet hat und von dem zunächst 500 Exemplare gedruckt wurden, werde zum „sehr günstigen Preis“ von 8,50 Euro angeboten, merkten Helmbrecht und Maaß an. Er ist unter anderem im Kirchenbüro, in den örtlichen Buchhandlungen und beim Kreisblatt erhältlich.

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