Schreckliches Unglück zwischen Achim und Oyten am Sonnabend / Großeinsatz der Rettungskräfte

Zwei Achimer bei Unfall getötet

Ein Bild des Schreckens bot sich den Rettungskräften an der Unfallstelle zwischen Achim und Oyten. In diesem Fahrzeug starb ein Achimer Ehepaar. Auch ihr Hund wurde bei dem Unfall getötet. Die Mutter des Mannes, eine 59-Jährige, wurde schwer verletzt und liegt im Krankenhaus.

Bassen · Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Landstraße zwischen Achim und Oyten sind am Sonnabendmorgen zwei Menschen getötet worden. Es handelt sich um ein Ehepaar aus Achim. Beide waren 39 Jahre alt. Eine 59-jährige Beifahrerin, die Mutter des getöteten Fahrers, liegt mit schweren Verletzungen im Krankenhaus.

Als Insassen eines Golfs waren die drei gegen 9.30 Uhr von einem mit vier Geschwistern besetzten Kleinbus von hinten gerammt worden. Der Golf-Fahrer hatte daraufhin die Kontrolle über seinen Wagen verloren und war im Seitenraum gegen zwei Bäume geprallt. Durch den Aufprall wurde das Ehepaar, die Beifahrerin und ein im Fond sitzender Hund in den Fahrzeugtrümmern eingeklemmt und mussten von Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Bassen aus dem Wrack herausgeschnitten werden. Für den Fahrer, die hinten sitzende Frau und den Hund kam jede Hilfe zu spät. Sie verstarben noch an der Unfallstelle. Die 59-jährige Beifahrerin wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert.

Im Kleinbus saßen vier Geschwister aus dem Kreis Verden. Der Fahrer, ein 19-Jähriger, wurde ebenso wie sein fünf Jahre jüngerer Bruder auf dem Beifahrersitz schwer verletzt. Zwei Schwestern, beide 13 Jahre alt, die hinten gesessen hatten, kamen mit leichteren Blessuren davon und konnten das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung wieder verlassen.

Zu dem Unfall war es gekommen, als der 19-Jährige einen in Richtung Oyten voraus fahrenden Transporter im Kurvenbereich überholen wollte. Als Gegenverkehr kam, scherte der Fahranfänger mit seinem Kleinbus wieder ein, übersah dabei jedoch den VW-Golf, den er in den Seitenraum schob.

An der Unfallstelle kam ein Großaufgebot von Rettungskräften zum Einsatz. Neben Polizei, Bassener Feuerwehr und Rettungsdienst waren auch vier Ärzte vor Ort. Die Unfallstelle musste bis zum Mittag gesperrt werden – auch, weil die Polizei zur Dokumentation der Unfallspuren einen Gutachter hinzu zog. Die Unfallfahrzeuge (Schaden: rund 30 000 Euro) wurden sichergestellt.

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