Party läutet den Abriss ein / TSV Morsum freut sich auf Neubau / Handballer haben künftig „echte“ Heimspiele

Zünftiger Abschied von der alten Halle

Es kann losgehen: Die Teams brennen auf ihren Einsatz. Fotos (2): Behr

Thedinghausen - Von Joachim BehrMORSUM · Wie sehr die Mitglieder des TSV Morsum mit ihrem Sportverein verbunden sind, zeigte sich am Sonnabendnachmittag: Mit einer zünftigen Party wurde der bevorstehende Abriss der Turnhalle eingeläutet. Der größte Teil der 1974 eröffneten Halle soll ab Montag, 5. Juli, einem größeren Neubau mit den Maßen 24 mal 44 Meter weichen.

Durch den Neubau haben auch die Handball-Seniorenmannschaften die Möglichkeit, ihre Heimspiele in der eigenen Halle auszutragen, denn sie benötigen ein Spielfeld von 14 mal 20 Metern. Bislang mussten die Morsumer Handballer zu ihren Heimspielen in fremde Hallen ausweichen. Auch die Ausstattung mit vier Umkleidekabinen, behindertengerechtem WC, einigen Duschen und Waschgelegenheiten wird nach Fertigstellung im Frühjahr 2011 optimal sein, schätzt der erste Vorsitzende Arno Thalmann. Die Kosten belaufen sich auf rund eine Million Euro. Für die Handball-Hochburg Morsum ist die Sanierung und Erweiterung ein Meilenstein in der Vereinsgeschichte, freute sich Arno Thalmann, nachdem der Beschluss des Samtgemeinderates feststand.

Die Hallenabschiedsparty hielt allerlei sportliche und lustige Aktivitäten für Jung und Alt bereit. Im Mittelpunkt stand dabei das große Fußball-Juxturnier für gemischte Freizeitmannschaften. Zwölf Teams mit den tolls ten Fan tasienamen hatten sich angemeldet: Uselass 2010, Bohnenstroh, 1. FC Cam-Imbiss, ETK-Team, CK Beppen, Wilde Kerle, Diegos Erben, Turbine Althausen, Floss Otten, Sporting rana, 100% talentfrei und Nancazu. Anpfiff – und los ging’s! Die Mannschaften mit je sieben Spielern schenkten sich nichts und waren mit viel Ehrgeiz bei der Sache. Trotzdem ging es sportlich fair zu. Hochspannung herrschte bis zum Turnierende, schließlich siegten Diegos Erben durch Neun-Meter-Schießen und verwiesen Floss Otten damit auf den zweiten Platz. Dritter wurde Nancazu vor Uselass 2010. Die Moderation während der Spiele und die Siegerehrung hatten dabei Arno Thalmann und Tom Behrmann in bewährter Manier übernommen. Die Matchwinner durften sich über einen attraktiven Pokal freuen, alle anderen wurden mit Verzehrgutscheinen für ihren Einsatz belohnt.

Xlider-, beziehungsweise Waveboard- und Inlinerkurse in der Halle sorgten ebenfalls für großes Interesse bei den Jugendlichen. Dagegen ließen sich die ganz „Lütten“ gerne fantasievoll schminken. Kühle Getränke, leckeres Bauernhofeis und Kulinarisches vom Grill rundeten das Angebot ab. Am Abend folgte dann die große Abschiedsparty. DJ Stefan Brünjes legte flotte Rhythmen auf, die die abgedunkelte Halle voluminös mit fetzigem Sound erfüllten – da ging so richtig die Post ab.

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