„LebensArt“ Ottersberg: Bauplanung weit fortgeschritten

Wohnprojekt nimmt konkrete Formen an

Bild
+
Balkon oder Terrasse von individueller Größe sind wählbar. Auch die Lage und Größe der einzelnen Räume und der Küche können die Bewohner mitplanen.

Ottersberg – „Es passiert viel“ – es gibt Menschen, die das auch in Corona-Zeiten mit Fug und Recht sagen können. Zu diesen gehört aktuell Tine Pockels, eine der Initiatorinnen des Kultur- und Wohnprojekt „LebensArt“ in Ottersberg. Die Bauplanung der Wohnungen auf dem 5140 Quadratmeter großen Areal am Wiestebruch sei weit fortgeschritten, schreibt sie in einer Pressemitteilung. Ziel sei es, den Bauantrag bald zu stellen.

Im Frühjahr begann die Kerngruppe des Wohnprojekts „LebensArt“ damit, ihre Wohnungen mit dem Architekten Thomas Isselhard (Architekten für Nachhaltiges Bauen, Verden) zu planen. Inzwischen seien weitere Interessenten verbindlich mit ins Wohnprojekt eingestiegen, „einzelne Wohnungen für Singles, Paare und Familien sind noch frei“, teilt Pockels mit. „Die Menschen der Projektgruppe sind begeistert, wie Schritt für Schritt individuelle Wohnungen aus dem Altbau der Hochschule für Künste im Sozialen am Wiestebruch entstehen.“

Alle Wohnungen werden barrierefrei zugänglich sein. Sie bekommen größere Fensterformate, um die Helligkeit der Räume zu verbessern und insbesondere den Ausblick zur Südseite ins Naturschutzgebiet Wümme-Wieste-Niederung aufzuwerten.

„Es ist für die zukünftigen Bewohner ein besonderes Gefühl, sich aktiv an der Planung und Verwirklichung der Wohnungen und des gesamten Wohngebäudes zu beteiligen“, so Tine Pockels weiter. So können sie beispielsweise die Größe und Lage der einzelnen Räume und der Küche mit planen und entwerfen. Jede Wohnung, sowohl im Erdgeschoss als auch im ersten und zweiten Stock, werde mit einem privaten Außenbereich (Terrasse oder Balkon) von individueller Größe ausgestattet.

Für die südlich an das Grundstück angrenzenden Wiesen im Naturschutzgebiet haben die beteiligten Parteien, der Verein LebensArt, die LebensArt Ottersberg GmbH & Co. KG und die Hochschule für Künste im Sozialen inzwischen den Kaufvertrag unterzeichnet. „Somit wird ein Teil des großen Naturschutzgebietes direkt hinter dem Grundstück bald ebenfalls zu unserem Projekt gehören“, freut sich Tine Pockels.

Dass es mit den Planungen nun doch so schnell voran ging, ist laut Pockels in Zeiten der Corona-Pandemie nicht selbstverständlich, da viele Absprachen unter erschwerten Bedingungen getroffen werden mussten: „Leider konnten auch wir LebensArtler uns in der letzten Zeit nicht persönlich treffen, was dazu geführt hat, dass wir viel mittels Internet arbeiten mussten. Aber auch die Hürde haben wir genommen.“

Weitere aktuelle Informationen zu diesem Projekt, etwa Entwürfe der Wohnungsgrundrisse, gibt es auf der Homepage: www.lebensart-ottersberg.de

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Wahlkrimi in Polen: Das Rennen zwischen Duda und Trzaskowski

Wahlkrimi in Polen: Das Rennen zwischen Duda und Trzaskowski

Totalschaden für Vettel und Ferrari bei 85. Hamilton-Sieg

Totalschaden für Vettel und Ferrari bei 85. Hamilton-Sieg

Das Motorrad fit für die Saison machen

Das Motorrad fit für die Saison machen

Diese Autos werden 2020 zu Oldtimern - Ist Ihres dabei?

Diese Autos werden 2020 zu Oldtimern - Ist Ihres dabei?

Meistgelesene Artikel

Koks und Gras machen ihnen großen Spaß

Koks und Gras machen ihnen großen Spaß

Sport & Schau auf 2022 verschoben

Sport & Schau auf 2022 verschoben

Im grünen Domizil

Im grünen Domizil

Dankeschön-Botschaft rollt durch den Landkreis

Dankeschön-Botschaft rollt durch den Landkreis

Kommentare