Warten auf den Bürgerbus hat ein Ende / Probleme mit der Garageneinfahrt

„Wir sind hellauf begeistert“

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Fahrdienstleiter Volker Tetzel (l.) und sein Stellvertreter Peter Willenbrock präsentieren die Heckansicht. ·

Achim - Von Sven MarquartEndlich ist er da, der Star des Vereins! Sechs Meter lang, 2,06 Meter breit, 2,50 Meter hoch und 140 PS stark: der funkelnigelnagelneue Bürgerbus. „Wir sind hellauf begeistert!“, strahlt der zweite Vorsitzende Hans Peter Schmidt.

Der mit einem 2,0-Liter-Dieselmotor ausgestattete Bus basiert auf dem Chassis des Volkswagen-Transporters T 5. Die Fahrgastzelle montierte das österreichische Unternehmen Kutsenits in seinem slowenischen Werk. Ende Juli traf die sehnsüchtig erwartete Lieferung endlich in Achim ein – doch zunächst musste sich der Neunsitzer in Syke noch einer „Schönheitsoperation“ unterziehen.

In der Hachestadt wurde das weiß-rote Vehikel beklebt: mit der Werbung des Hauptsponsors Mediengruppe Kreiszeitung und mit Motiven von Achimer Wahrzeichen. Abgebildet sind Riekes Lebkuchenfabrik, das Clüverhaus, das Zigarrenmacherdenkmal und die St.-Laurentius-Kirche. „Jeder Achimer entdeckt am Bus ein Stück Heimat – so soll es sein“, meint Hans Peter Schmidt. Gelegenheit dazu haben die Achimer jetzt immer mittwochs und sonnabends auf dem Wochenmarkt, wo das Bürgerbus-Team seinen 90 000 Euro teuren Neuzugang präsentiert. „Die Leute können den Fahrplan bekommen und probeweise Platz nehmen“, erläutert Hans Peter Schmidt. Der Bus wirkt wie ein Magnet. „Als wir Anfang des Jahres in der Marktpassage standen, mussten wir noch auf die Leute zugehen“, erinnert sich der zweite Vorsitzende.

Darüber hinaus besucht der Verein auch Seniorennachmittage, um sein Projekt vorzustellen. „Die Senioren haben noch viele Fragen – die wollen wir aufarbeiten“, sagt der Vorsitzende Peter Hencke.

Bevor der Bürgerbus am 1. Oktober den Linienbetrieb aufnimmt, trainieren die 32 Fahrer den Umgang mit dem Gefährt. Dabei traten bereits an der Einfahrt zur Garage in der Vogelsiedlung Probleme auf: „Wir müssen die Garageneinfahrt noch ein bisschen breiter machen“, sagt der stellvertretende Fahrdienstleiter Peter Willenbrock, „wenn du den ratscht, wird es richtig teuer.“ Auf jeden Fall wäre es schade um das Schmuckstück …

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