Neu gestaltetes Dorfland eingeweiht / Spiel- und Spaßmeile fiel leider dem lausigen Wetter zum Opfer

„Wir gehören alle zusammen“

Trotz Regen nutzten zahlreiche Bürger die Gelegenheit zum Pflanzen von Blumenzwiebeln auf dem Dorfland.

Etelsen - (kno) · Der traditionelle Erntedankgottesdienst im großen Zelt auf dem Etelser Festplatz war in diesem Jahr etwas Besonderes. Neben dem klassischen Erntedank stand auch ein kleiner Festakt zur Einweihung des neu gestalteten Dorflandes auf dem Programm. Und auch für den Sonntagnachmittag hatten sich die Organisatoren des Etelser Erntefestes etwas Neues einfallen lassen. Eine hochkarätige Spaßmeile entlang der Schulstraße mit tollen Spiel- und Spaßstationen sollte gerade die kleinen Besucher des Erntefestes erfreuen. Sollte.

Zurück zum Vormittag: Das große Festzelt war bis zum letzten Platz gefüllt, als Pastor Martin Beckmann feierlich den Gottesdienst eröffnete und gemeinsam mit allen Besuchern Gott für seine Gaben dankte.

Weiterhin dankte er allen Vereinen und Organisationen, die durch ihre aktive Teilnahme für den wirklich überragenden Erntefestumzug gesorgt hatten. Im zweiten Teil ging er näher auf die Neugestaltung des Dorflandes und auf die Seniorenwohnanlage ein.

Dabei machte Beckmann deutlich, dass es in der Vergangenheit durchaus kritische Positionen zur aktuellen Nutzung des Dorflandes gegeben hat. Allerdings erweise sich die Standortwahl für die Seniorenanlage als durchaus richtig, so Beckmann. „Ältere Menschen wollen mitgenommen und eingebunden werden, sie gehören dorthin, wo etwas los ist und das funktioniert hier mitten in Etelsen.“

Im Rahmen der Einweihung des Dorflandes waren natürlich auch Ehrengäste vor Ort. Neben Ortsbürgermeisterin Irmtraud Kutscher war auch der Bürgermeister des Flecken Langwedel, Andreas Brandt, mit von der Partie. Letzterer sprach den Etelser Bürgern ein dickes Lob für ihr Erntefest aus, bevor er auf die Seniorenwohnanlage und neu gestaltete Dorfland zu sprechen kam.

Auch er bewertete die Standortentscheidung für das Dorfland als gelungen und bescheinigte den Etelsern mit der Seniorenwohnanlage und dem Dorfland ein attraktives Ortszentrum. Er machte auch unmissverständlich deutlich, dass Etelsen in der Vergangenheit und auch zukünftig im Förderfokus des Flecken Langwedel liegt und schon gar nicht abgehängt wird.

Als Beleg führte er Fördermaßnahmen im Rahmen der Sanierung der Etelser Grundschule und der dazu gehörenden Sporthalle an. Desweiteren ging er auf den Neubau des Etelser Feuerwehrhauses im nächsten Jahr sowie auf die Sanierung des Kindergartens näher ein.

Ortsbürgermeisterin Irmtraud Kurtscher kündigte in ihrem Grußwort eine weitere Verschönerung des Dorflands durch die Aufstellung von Bänken an.

Der Vorsitzende des Dorfvereines, Willem Wildschut, brachte stellvertretend für alle Vereine die Hoffnung zum Ausdruck, dass das Dorfland auch zukünftig gemeinsam von allen Bürgern zum Wohle der Dorfgemeinschaft genutzt wird und zog dabei ganz bewusst die Steinberger, Cluvenhagener und Hagen-Grindener mit ein: „Wir gehören alle zusammen, das ist doch ganz klar.“ Nach dem offiziellen Teil Im Zelt hatten alle Besucher dann Gelegenheit, quasi als Inbesitznahme des Dorflandes auf demselben rund 200 Blumenzwiebeln zu pflanzen, die vorher im Gottesdienst verteilt worden waren.

Die hochkarätige „Spaßmeile“ am Nachmittag allerdings fiel dem absoluten Schweinewetter (muss man einfach mal so sagen) zum Opfer. Stetiger Regen am gesamten Sonntag machte das Freiluftvergnügen für die Kinder leider unmöglich. Im Festzelt und in der kleinen Budenstadt direkt auf dem Dorfland war man jedoch vor Regen geschützt, so dass wenigstens hier dem weiteren Verlauf der Erntefestfeier nichts mehr im Wege stand.

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