Barmer Bürger stehen Landkreis-Entwurf kritisch gegenüber / Resolution verfasst

„Weser, Wald und Wölfe“ diskutiert über RROP

Die Zuhörer bei der Infoveranstaltung der Initiative. ·
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Die Zuhörer bei der Infoveranstaltung der Initiative. ·

Barme - Knapp 30 Gäste konnten Günther Stephan, Tobias Augustin, Ute Ristau, Ingo Fischer und Frank Faß von der Bürgerinitiative Weser, Wald und Wölfe (BIWWW) Barme zu einer Informationsveranstaltung zum Entwurf des Regionalen Raumordnungsprogrammes (RROP) des Landkreises im Wolfscenter begrüßen.

Die Bürger von Barme befürchten, dass mit dem Entwurf Entscheidungen über ihre Köpfe hinweg getroffen werden, die ihre Lebensqualität einschränken.

Nach einer kurzen Einleitung stellte Günther Stephan den Zuhörern die aktuelle Entwicklung vor. Er führte aus, dass bis heute von Seiten der Gemeinde keine Antwort auf etwa 70 Einwendungen von Bürgern gegen den Bebauungsplan zum Industriegebiet Barme gekommen sei, die vor knapp einem Jahr eingereicht worden waren. Außerdem ließen sich inzwischen einige Gegner anwaltlich vertreten.

Danach referierte Tobias Augustin zu den Inhalten des RROP-Entwurfs in Bezug auf Barme. Ein darin in dem Entwurf erwähnter Güterverkehrszentrum-Ergänzungsstandort mit Umschlagplatz an der Weser sei mit anderen Zielen der Raumordnung unvereinbar, zum Beispiel mit dem Hochwasserschutz.

Aus Sicht des Wolfcenters stellte Betreiber Frank Fass die aktuelle Situation dar. Er zeigte Videoaufnahmen der extremen Staubbelastung durch den Lkw-Verkehr vom Kasernengelände.

Bei einer angeregten Diskussion ging es um die negativen Auswirkungen durch die mögliche Ansiedlung von Baustoff-Recycling-Unternehmen. Die Besucher waren sich außerdem einig, dass ein GVZ-Standort nicht nur die Barmer treffen würde, sondern, durch den Verkehr, alle Anlieger entlang der B 215 und auch die Verdener Innenstadt.

Anschließend wurde eine Resolution der Bürgerinitiative vorgestellt, die allen Verantwortlichen übergeben werden soll. Sie enthält detaillierte Begründungen gegen einen Umschlagplatzim Bereich des ehemaligen Pionierhafens mit einer problematischen Straßenanbindung und fordert die Streichung von Barme als Güterverkehrszentrum (GVZ)-Ergänzungsstandort.

Sobald neue Erkenntnisse vorliegen, soll zu einer weiteren Info-Veranstaltung eingeladen werden, so die Sprecher der Bürgerinitiative. · kt

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