Band Impius Mundi mit dem „Goldenen Zwerg“ ausgezeichnet

Ein weiterer Ritterschlag

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Da ist der „Goldene Zwerg“: Die Band Impius Mundi freut sich über die Auszeichnung.

Verden - Mit einem Freudenschrei reckten die Mitglieder der Band Impius Mundi die Trophäe in die Höhe: die Band wurde auf dem Festival Mediaval im nordbayerischen Selb, dem größten Mittelalterfestival Europas, mit dem „Goldenen Zwerg“ ausgezeichnet, einem der bedeutenden Musikpreise für Newcomer in der Mittelalterszene.

Für die Musiker von Impius Mundi ist es, nach dem Auftritt im Sommer auf dem weltweit größten Heavy-Metall Festival in Wacken, bereits der zweite Ritterschlag in diesem Jahr. Die Band scheint wie eine musikalische Offenbarung am Mittelalterrockhimmel zu sein, die das Feld mit Rockmusik der anderen Art aufmischt. Zur Formation gehören aus Verden Matthias Ehrlich, Geige, Peter Heilen, Dudelsack, Ralf Bruns, Schlagzeug sowie aus Nienburg Claas Rüscher, Bass und Gesang, Lars Meyer, Sackpfeife, Schalmei und Gesang und Jonas Goltz, Gesang und Percussion.

Die Symbiose von alt und modern funktioniert bestens. Ihre deutschen Texte schreiben Impius Mundi selbst, oder sind teils vom Liedgut vergangener Jahrhunderte inspiriert worden. Und auch das kommt an: „Das Festival war für uns rundum top“, schwärmt Peter Heilen nach der Rückkehr aus Bayern. Der Mann, der bei Impius Mundi dem Dudelsack die Töne entlockt, ist im „ordentlichen“ Beruf Lehrer, und zwar am Verdener Domgymnasium.

Noch ganz berauscht von den Festivaleindrücken, schwärmt der Verdener Heilen von der gelungenen Mischung des auf dem wunderschönen Gelände auf dem Goldberg gelegenen Festivals in Selb, mit alten Tavernen, Händlern, Gauklern, Heerlagern, großen Holzfeuern und einem mittelalterlich gewandeten Publikum. Heilen: „In den letzten Jahren traten dort viele Bands auf, die mittlerweile in Europa in der Szene und darüber hinaus Rang und Namen haben. Beispielsweise Subway to Sally, Schandmaul, Corvus Corax, Saltatio Mortis und natürlich Faun.“ Für junge Bands wie Impius Mundi gäbe es einen Award in zwei Kategorien – Spielleute und MA-Rock. „Wir haben uns für den Award MA-Rock beworben und haben es mit zwei weiteren Bands, The Privateer und Sacred Silence, zum Festival geschafft.“

Jede Band hatte einen 30 minütigen Auftritt vor einer Jury aus Fachleuten aus dem Bereich Festivalmanagement, Musikveranstaltern und Verlagsleitern der MA-Szene. Neben der Jury stimmte das Publikum nach den Präsentationen der Bands per Stimmzettel ab. Neben dem Goldenen Zwerg gab es für den Sieger noch ein Bonbon. Die Band ist im nächsten Jahr beim Festival wieder dabei.

Wer Impius Mundi erleben möchte, hat dazu zeitnah Gelegenheit: die Band spielt am Sonnabend, 28. September, auf dem Altstadtfest Nienburg (Bühne am Posthof), am 1. November auf der Taverna Cerritus in Hamburg und am 16. November in der Kulturscheune Liebenau. nie

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