Achimer Wein- und Winzerfest soll heimeligen Charakter behalten / Besucher können mehr als 300 edle Tropfen kosten

Weinprinzessin erhält Geleitschutz

Auf gutes Gelingen! Die Organisatoren und Förderer stoßen auf das Achimer Wein- und Winzerfest an.

Achim - ACHIM (mar) · Klein, aber fein – das bleibt weiterhin das Motto des Achimer Wein- und Winzerfestes. „Wir wollen kein Stadtfest mit Wein machen. Das Fest soll seinen eigenen Charakter behalten“, erklärt Veranstalter Helmut Hornig.

Was aber nicht heißen soll, dass von Freitag, 27. August, bis Sonntag, 29. August, nichts los wäre auf dem Bibliotheksplatz. Ganz im Gegenteil. Vier Winzer – zum Teil mit mehr als 250-jähriger Familientradition – und zwei Weinhändler werden mehr als 300 edle Tropfen ausschenken. „Dabei haben wir geguckt, dass wir Winzer aus verschiedenen Regionen haben“, erläutert Veranstalterin Silke Struckmeyer. Das teilnehmende Weingut Hubert Zimmermann im Guldental an der Nahe werden 50 Achimerinnen und Achimer bereits am Wochenende vor dem Fest bei einer Busreise inspizieren.

Bei der Eröffnung am Freitagabend um 18.30 Uhr bekommt die deutsche Weinprinzessin Christl Schäfer „Geleitschutz“ von Manfred Drees, der sich als historischer Stadtschreiber Friedrich verkleiden wird. Anschließend steigt ab 20 Uhr eine zünftige Weinparty mit der Band Delta Crabs. Am Sonnabend legt ab 13 Uhr DJ Darco auf. Für 15 und 16.30 Uhr haben acht Achimer Geschäfte eine Modenschau auf die Beine gestellt. Ab 20 Uhr stecken Why Not den musikalischen Rahmen für den zweiten Teil der Weinparty. Livemusik darf auch am Sonntag nicht fehlen: Ab 13 Uhr treten der Bremer Sänger und Pianist Emanuel Jahreis sowie der Verdener Liedermacher Kevin d’Haas auf. Von 13 bis 18 Uhr haben die Geschäfte geöffnet, und von 11 bis 16 Uhr findet auf dem Alten Markt und in der Herbergstraße ein Flomarkt statt.

Nachdem im vergangenen Jahr einige Eltern moniert hatten, dass das Wein- und Winzerfest keine Angebote für ihre Kinder bereit hielte, haben Helmut Hornig und Silke Struckmeyer reagiert. Diesmal sorgen Clown, Karussell und Enten angeln für die Bespaßung der kleinen Besucher. Zu essen gibt es Flammkuchen, Pfälzer Saumagen und italienische Antipasti. „Aber auch die klassische Bratwurst wird nicht fehlen“, kündigt Helmut Hornig an.

Als „Nicht-Bier-Trinker“ freut sich auch Bürgermeister Uwe Kellner auf die „schnuckelige Veranstaltung: „Es freut mich, dass wir das Fest als Attraktion etabliert und einen richtig guten Termin dafür gefunden haben.“

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