Verdener Männerchor und Sänger aus Achim versetzen Gäste in Stimmung

Weihnachtskonzert im Dom

Die Solistinnen der Chorfreunde Achim beeindrucken die Zuhörer beim Weihnachtskonzert.
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Die Solistinnen der Chorfreunde Achim beeindrucken die Zuhörer beim Weihnachtskonzert.

Verden - Von Harald Röttjer. Viel Beifall gab es für die romantisch, weihnachtliche Musik beim traditionellen Weihnachtskonzert des Verdener Männerchores und dem diesjährigen Konzertpartner, den Chorfreunden Achim.

Für die etwa 1000 Gäste im voll besetzten Dom war das Konzert unter dem Motto „Freu dich, Erd und Sternenzelt“ die richtige Einstimmung auf das bevorstehende Fest.

Geprägt wurde das Programm von weihnachtlichen Liedern der beiden Chöre, die einfühlsam mehr oder weniger bekannte Sätze sangen. Unter der Leitung von Rene Clair eröffneten die Verdener das Konzert mit dem bekannten „Macht hoch die Tür“. Im ersten Part präsentierten sich die Sänger gewohnt sicher und ausdrucksstark unter anderem mit vier Weihnachtsliedern, die in einem viersätzigen Werk zusammen gesetzt wurden. Als „kleiner Trommlerjunge“ begleitete Horst Menzen das beliebte Lied.

Die Chorfreunde Achim, unter der Leitung von Hans Schröder, boten mit den hohen Frauenstimmen des gemischten Chores mit festlichen und weniger bekannten Liedern einen Kontrast zum reinen Männerchor. Als Solistinnen beeindruckten Ingrid Bergmann, Anneliese Rottstege und Ingrit Völkel unter anderem beim „Über der Domstadt“ im Satz von Hans Schröder, das vom Publikum mit besonders viel Beifall bedacht wurde. Zu hören waren auch „Engel haben Himmelslieder“ und „Wenn ich ein Glöcklein wär“.

Das Orgelsolo „Christmas Toccata“ von Jürgen Borstelmann, gespielt vom Kirchenmusikdirektor Professor Tilmann Benfer, leitete zum zweiten Part des Verdener Männerchores über. Hier stand eine kleine Suite volkstümlicher Lieder im Mittelpunkt, fünf Lieder sind unter dem Titel „Es weihnachtet sehr“ von Klaus Ochs zusammengestellt und bearbeitet worden. Auch hier zeigte der Chor sein ganzes Können und gefiel mit seinem Stimmpotential.

Mit dem gemeinsam von beiden Chören und dem Publikum gesungenen „O du Fröhliche“ wurde der Schlussteil des Konzerts eingeleitet. Auch hier zeigte sich der Chor bei drei Liedern, die zum Standardrepertoire zählen, in sehr guter stimmlicher Verfassung.

Andächtig klang das Konzert mit dem gemeinsam gesungenen, wohl bekanntesten Weihnachtslied „Stille Nacht, Heilige Nacht“ im Satz von Silke Oskarsson, der ehemaligen Leiterin des Männerchores, aus. Als Inbegriff des Weihnachtsbrauchtums wurde das am Heiligen Abend 1818 in Oberndorf bei Salzburg erstmals gesungene Lied zum „immateriellen Unesco Weltkulturerbe“ erklärt.

Seitens der Domgemeinde betonte Pastor Markus Wendebourg, das mit dem Gesang eine frohe Botschaft verbunden sei, Gesang und Musik verbreiteten vor allem in der Advents- und Weihnachtszeit sehr viel Freude. Durch das Programm führte Eberhard Block und seitens des Männerchores hob außerdem Jochen Mahnke hervor, dass dieser Abend den Gästen eine kleine Verschnaufpause in der Hektik der Vorbereitungen auf den „Heiligen Abend“ gönnen wolle. Er dankte den Helfern.

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