Schulentlassungsfeier an der Thedinghauser Gudewill-Schule / 39 Absolventen beginnen eine Ausbildung

„Was will ich? Was kann ich? Wo will ich hin?“

Rektor Marcus Dell mit Danny Töbelmann (Streitschlichter), Jannes Hartwig (bestes Realschulzeugnis, Luisa Elvers (beste Hauptschülerin) Lars Meyer (Streitschlichter), Björn Haus (zwei Jahre engagierter Schulsprecher), Louisa Fenken (Streitschlichterin), Christina Kohnert (Streitschlichterin) Jacqueline Kiesel, (Streitschlichterin) und die beste Realschülerin Marlies Rose (von links). Die Streitschlichter wurden für ihr großes soziales Engagement ausgezeichnet. ·
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Rektor Marcus Dell mit Danny Töbelmann (Streitschlichter), Jannes Hartwig (bestes Realschulzeugnis, Luisa Elvers (beste Hauptschülerin) Lars Meyer (Streitschlichter), Björn Haus (zwei Jahre engagierter Schulsprecher), Louisa Fenken (Streitschlichterin), Christina Kohnert (Streitschlichterin) Jacqueline Kiesel, (Streitschlichterin) und die beste Realschülerin Marlies Rose (von links). Die Streitschlichter wurden für ihr großes soziales Engagement ausgezeichnet. ·

Thedinghausen - 104 Schülerinnen und Schüler wurden von Schulleiter Marcus Dell im Rahmen einer Feierstunde in der Aula verabschiedet.

Dell freute sich, dass 30 von ihnen beim Verlassen der Gudewill-Schule ihren erweiterten Realabschluss in der Tasche hatten. 52 Schüler schafften den Realschul-, zehn den Hauptschulabschluss nach der zehnten Klasse und 12 gingen mit einem Hauptschulabschluss nach der neunten Klasse in einen neuen Lebensabschnitt.

Die Entlassungsfeier stand unter dem Motto: „Auf in die Zukunft“. Um bewusst in die Zukunft blicken zu können, ist der Blick zurück auf die Schulzeit unausweichlich. Rektor Dell: „Den Schutzraum Schule tauscht ihr jetzt mit einer gewissen Selbstständigkeit und Freiheit.“ Weiter sagte er: „Macht euch den Rat älterer Menschen zu Nutze. Wer kreativ ist, erkennt auch Alternativen und vor allem, stellt euch immer wieder diese Fragen. Was will ich? Was kann ich? Wo will ich hin?“

Schulsprecher Björn Haus machte das Alphabet zur Grundlage seiner Rede. Zu jedem Buchstaben hatte der Schulsprecher einen lockeren Spruch, Denkanstöße oder einige Schulerlebnisse parat. Der Wahlpflichtkurs der zehnten Klassen sorgte bei der eigenen Entlassungsfeier für den musikalischen Teil. Stella Scharfschwerdt am Klavier die „Ballade pour Adeline“ und die Songs „Happy Ending“ und „Hit the road, Jack“ und lockerte den festlichen Rahmen auf.

Dann war es endlich soweit. Klassenlehrer und Schulleiter überreichten die Abschlusszeugnisse. Von den Abgängern geht es für 29 weiter an berufbildende Schulen. 24 sind Übergänger auf Gymnasien oder die Fachoberschule, 39 beginnen eine Ausbildung, zwei gehen für ein Jahr ins Ausland und zehn befinden sich noch in der Orientierungsphase oder absolvierten ein freiwilliges soziales Jahr.

Mit einem kunstvoll bemalten und bunten Stuhl hatte sich die Klasse 10c zum Abschied für ihre Klassenlehrerin Daniela Piplat etwas Besonders einfallen lassen. „Sie dürfen Platz nehmen“, sagte Lars Meyer zu seiner Klassenlehrerin, die dieses Angebot prompt annahm.

Als schon die Zeugnisse verteilt waren, kam auch Samtgemeindebürgermeister Gerd Schröder. Trotz einer sehr wichtigen Sitzung wollte er auf keinen Fall die Entlassungsfeier verpassen. „Ich muss dabei sein“, sagte er. „Erstens ist das meine 25. Entlassungsfeier an dieser Schule und zweitens bin ich hier vor 44 Jahren selbst in den Ernst des Lebens entlassen worden.“

Natürlich wurden auch die besten Schulabgänger noch einmal geehrt. In der Hauptschule waren das Luisa Elvers mit einem Notenschnitt von 2,42 und Mike Winter mit 2,73. Die besten Realschulabgänger waren Marlis Rose mit 1,79 und Jannes Hartwig mit 1,33. Welche Eigenarten die Lehrerinnen und Lehrer während ihres Schultages so an die Tag legen, welche Sprüche und Sätze immer wieder erscheinen, wurde der Lehrerschaft wohl erst bewusst, als von einigen Abgänger diese „Macken“ vorgelesen wurden. „Nehmt es uns nicht krumm, wir danken euch für einen tollen Job“, sagte Björn Haus und überreichte Rosen an die Lehrerschaft. · ha

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