Verdenerin Gisela Janssen schreibt Fortsetzung ihres Zwergen-Abenteuers

„Was in der Mütze steckt“

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Gisela Janssen legte nach. Mit dem zweiten Band ist die Geschichte abgeschlossen.

Verden - Winzig und Putzig sind wieder da. Vor zwei Jahren veröffentlichte Gisela Janssen die Geschichte von den beiden Zwergen-Jungen, die sich gemeinsam auf die Suche nach einer gestohlenen Zipfelmütze machen und dabei allerlei erleben. Auf „Gezwirbelt war die Mütze“ folgt jetzt „Was in der Mütze steckt“.

Nur ein paar Sätze – und schon ist der Leser mitten im Geschehen. Band zwei knüpft dort an, wo der Vorgänger endet: Kaum sind Winzig und Putzig glücklich in den Schoß der Familie zurückgekehrt, da machen sich die beiden vorwitzigen Zwergenkinder auch schon wieder auf den Weg ins nächste Abenteuer.

Dieses Mal wollen sie ihre einst vom Großwicht Gorux geraubte Schwester befreien. Dabei erfährt der Leser dann auch, was das Besondere, das Geheimnisvolle an den gezwirbelten Zwergen-Mützen ist.

„Kurz nachdem sie aufgebrochen sind, merken sie, dass nichts so ist, wie sie sich das gedacht haben“, erzählt Gisela Janssen. Zwar werde es nie so brenzlig, dass die beiden Zwergen-Jungen ins Lebensgefahr geraten. „Aber es gibt schon ein paar unheimliche Stellen“, verrät die Autorin.

„Heimlicher Aufbruch“ ist das erste Kapitel überschrieben, dem 63 weitere folgen. Ein jedes von ihnen kurz genug, dass auch junge, unerfahrene Leser sich heranwagen können, und gleichzeitig so spannend, dass es zum Weiterschmökern motiviert.

Auch in der Fortsetzung verarbeitet die Großburgwedelerin Erinnerungen an ihre Kindheit und Jugend, die sie in Verden-Neumühlen verbrachte. Vor allem bei den Schilderungen der Landschaften, durch die Winzig und Putzig wandern, greift sie gerne darauf zurück. Daran, wie Gisela Janssen es schafft, mit wenigen treffenden Worten eine Atmosphäre zu zaubern, haben auch die großen (Vor-)Leser ihre Freude. Ganz zu Recht ist sie stolz auf ihre Naturbeschreibungen.

Wie bereits im ersten Band, so gibt im neuen Buch erneut Henning Janssen den Figuren ein Gesicht. Der Sohn der Autorin ist Illustrator sowie Dozent an der Universität von Delft. Was die Mutter liebevoll beschreibt, lässt der Sohn in seinen Zeichnungen lebendig werden. Außerdem legte die Großburgwedelerin auch das Layout des Buches in die Hände eines Profis. Christine Frehe aus Leipzig sorgte für eine ebenso ansprechende wie gut leserliche Gestaltung.

Während Gisela Janssen für den ersten Band gewissermaßen auf einen persönlichen Fundus an Geschichten zurückgreifen konnte, galt es nun, die Fortsetzung erst einmal zu erfinden. In „Gezwirbelt war die Mütze“ schrieb die 65-Jährige auf, womit sie einst ihre Kinder beim Wandern bei Laune hielt. Doch wie sollte es nun mit Winzig und Putzig weitergehen?

Munter schrieb Gisela Janssen drauf los, um am Ende festzustellen, dass ihr die Fortsetzung ein wenig zu lang geraten war. Schweren Herzens trennte sie sich nicht nur von einzelnen Sätzen. „Es sind ganze Kapitel verschwunden. Aber die Kürzungen haben dem Buch nicht geschadet. Jetzt ist es in sich geschlossen“, sagt sie zufrieden.

Erhältlich ist „Was in der Mütze steckt“, ISBN 978-3-00-040491-7, zum Preis von 12,95 Euro in Verden in den Buchhandlungen Heine und Mahnke sowie bei Lange – Buch & Medien, Thedinghausen. · kp

http://www.zwirbelzwerge.de.

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