Blechbläserquintett „emBRASSment“ im Konzert: „Unerschöpflicher“ Sound erfüllt die Lunser Kirche

EmBRASSment: Wandlungsfähiger Klang, große Stilsicherheit

Das Leipziger Blechbläserquintett „emBRASSment“ überzeugte beim Konzert in Lunsen mit erfrischendem und virtuosem Spiel.
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Das Leipziger Blechbläserquintett „emBRASSment“ überzeugte beim Konzert in Lunsen mit erfrischendem und virtuosem Spiel.

Lunsen - Auf Einladung des Kulturvereins Thedinghausen konzertierte das Leipziger Blechbläserquintett „emBRASSment“ in der gut besuchten Lunser Kirche.

Mittlerweile hat sich das Ensemble, das im Jahr 2000 als studentische Formation gegründet, wurde einen Namen erspielt und ist auf weitläufigen Konzertreihen im In- und Ausland zu hören. Unter dem Titel „Unerschöpflich“ präsentierte das Quintett eine bunte Mischung aus Adaptionen von Georg Friedrich Händel über Dieterich Buxtehude bis zu Leonard Bernstein.

Viele Stücke wurden in eigenen Arrangements dargeboten und begeisterten die Zuhörer – einerseits durch eine hohe Virtuosität und eine große Dynamik, andererseits aber auch durch eine fast spielerische Leichtigkeit selbst bei anspruchsvollen Läufen.

Die „Taschen-Schöpfung“ – Ausschnitte von „Die Schöpfung“ von Joseph Haydn wurde ebenso mitreißend dargeboten wie die „Elverhoj-Overture“ von Friedrich Daniel Kuhlau, die einigen Zuhörer als Musik aus einem Film der „Olsen Bande“ bereits bekannt war.

Das Publikum im gut gefüllten Gotteshaus zeigte sich hochzufrieden.

Nach der Pause stellten die fünf Musiker Teile ihrer aktuellen CD-Produktion „Nordbetont“ vor. Hierbei stachen vor allem Mogens Andresens „Norwegische Tänze 1-3 für Bläserquintet“ heraus. Aufgrund des hohen Bekanntheitsgrades entwickelte sich die anschließende Suite aus dem Musical „West Side Story“ zu einem der Höhepunkte des Abends.

Aber auch das Arrangement von Luther Henderson „The Saints Halleluja“, eine gelungene Verbindung des Spirituals „O when the saints“ mit Händels Halleluja, wurde mit lang anhaltendem Applaus der vielen Zuhörer bedacht.

Erst nach zwei Zugaben durften sich die Musiker verabschieden. Das Publikum hätte sicher gerne noch mehr gehört. Aber auch so präsentierte sich das Ensemble mit „Alexanders‘ Ragtime Band“ und dem „One hand, one heart“ aus der West Side Story mit einem sehr wandlungsfähigen Klang und großer Stilsicherheit.

Ein Dank gilt dem Kulturverein, dem es immer wieder gelingt, herausragende Künstler in die Samtgemeinde zu verpflichten. Auch ist die aufwändige Lichtgestaltung des Kirchraumes besonders zu erwähnen. Immer mehr wird ebenfalls das Angebot des Kulturvereins genutzt, Kindern und Jugendlichen einen kostenfreien Konzertbesuch zu ermöglichen. ey

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