Zeitreise ins späte 16. Jahrhundert: Vom 29. Juli bis 13. August 2011 ist „Der steinerne Mann“ zu sehen

Vorverkauf für Domfestspiele startet

Mit „Der steinerne Mann“ ist bei den Domfestspielen im nächsten Jahr ein neues Stück zu sehen. Karten für die Vorstellungen gibt es schon ab morgen.

Verden - Tickets für „Der steinerne Mann“ auf dem Gabentisch. Das ist möglich, denn rechtzeitig zum Weihnachtsfest startet der Verein Verdener Domfestspiele am morgigen Freitag, 26. November, den Verkauf der Eintrittskarten für die Freilichttheatersaison 2011.

„Wir hoffen darauf, dass wieder viele Buten- und Binnenverdener zu den Aufführungen vom 29. Juli bis 13. August des nächsten Jahres auf den Domplatz kommen werden. Denn neben den Sponsoren- und Spendengeldern werden die Einnahmen aus dem Kartenverkauf zur Finanzierung der Freilichtspiele benötigt“, teilt der Vereinsvorstand mit. Vor allem aber seien ausverkaufte Vorstellungen und der Applaus der Zuschauer für die engagierte Theatertruppe der schönste Lohn für ihren gigantischen Einsatz.

Im nächsten Sommer wird auf dem Domplatz nämlich besonders viel los sein: Fast 150 Theaterbegeisterte haben sich für die Festspiele 2011 beworben und wollen beim neuen Stück „Der steinerne Mann“ auf und hinter der Bühne mitwirken. „Das sind fast ein Drittel mehr Domfestspieler als beim letzten Mal. Es wird ein buntes, faszinierendes Spektakel“, freute sich Regisseur Hans König nach dem ersten Treffen der Großfamilie über die vielen Menschen, die Lust auf das einzigartige Kulturprojekt in Verden haben.

In den kommenden Monaten werden alle Beteiligten sehr viel Zeit investieren, um die organisatorischen Vorbereitungen rund um die sechsten Festspiele seit 1998 zu erarbeiten. Gerade wurden Castings für größere Rollen durchgeführt: Im Januar erfahren die Darsteller, welche Rolle sie bei der Zeitreise ins späte 16. Jahrhundert spielen werden. Erzählt wird die Verdener Legende vom steinernen Mann in einer von Festspielmanagerin Gabriele Müller frei erfundenen Fassung. Den geschichtlichen Rahmen hat die 47-Jährige allerdings in historischen Büchern recherchiert. „Wir wollen dem Publikum ja immer eine kleine, anschauliche Geschichtslektion über unsere über 1000 Jahre alte Stadt mitgeben“, sagte Müller.

Deshalb hat sie die Sage über den diebischen Domküster in die Zeit der Reformation versetzt und historische Personen wie Bischof Eberhard von Holle, die Domherren Georg und Andreas von Mandelslo oder die Nonnen des Klosters Mariengarten mit ihrer letzten Mater Beate Richards eingebaut. „Es wird sich lohnen, bei den Vorstellungen das Programmheft zu kaufen, in dem die Hintergründe erläutert werden“, verspricht Müller.

Karten für die Domfestspiele gibt es ab dem morgigen Freitag, 26. November, bei allen an Nordwest Ticket angeschlossenen Verkaufsstellen und unter http://www.nordwest-ticket.de. Weitere Informationen über Stück und Termine sind unter http://www.domfestspiele-verden.de zu finden.

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