Kindergarten auf der Freilichtbühne / Zusammenarbeit mit Kreismusikschule

Vogelhochzeit in Daverden

Wie das bei einer Hochzeit so ist, gab es bei der „Vogelhochzeit“ auf der Freilichtbühne ganz schönen Trubel. ·

Daverden - „Ein Vogel wollte Hochzeit machen“ – da bietet sich die schöne Freilichtbühne im Daverdener Holz doch besonders an. Dieses hatten auch die Erzieherinnen des Kindergarten Daverdens so gesehen und verlegten die 90-minütige Hochzeitsfeier in die Heimat der Vögel, den Wald.

Kindergartenleiterin Cornelia Kieselbach begrüßte dort neben den 115 Kindern des Kindergartens auch viele Eltern und Großeltern. So füllten wohl über 300 begeisterte Besucher das Halbrund der Freilichtbühne.

Hendrik Söhn, der in seiner Kindheit selbst den Daverdener Kindergarten besuchte, half großzügig und unterstützte die kleinen Sängerinnen und Sänger mit „Headsets“ und weiteren technischen Ausrüstungsstücken, damit auch alle gut zu verstehen waren.

Am Keyboard stand Renata Bas von der Kreismusikschule, denn eine Hochzeitsfeier ohne Musik geht natürlich nicht. Dann kamen die Hochzeitsbitter auf die Bühne, in Frack und Zylinder dargestellt von den beiden Erzieherinnen Almut Bischoff und Irina Mackert. Sie baten zunächst das Hochzeitspaar, nämlich eine Drossel und eine Amsel, auf die Bühne, stolz trällerten Merle und Jana „Ein Vogel wollte Hochzeit machen in dem grünen Walde...“

Der Sperling wurde auch eingeladen, Linda dufte der Braut den Trauring bringen. Der Wiedehopf, ein ganz seltener Vogel, hüpfte in Gestalt von Gian Luca auf die Bühne und schenkte der Braut einen Blumentopf.

Die nächste Gabe brachte der Rabe Nico. So wurden viele Vögel zur Hochzeitsfeier eingeladen und die kleinen roten Marienkäfer stimmten immer wieder ihr „Fideralala“ an, aber auch die Kinder der grünen Gruppe sangen als Pinguine mit und hielten die Hochzeitsrede. Zum Schluss machte der Uhu dann die Fensterläden zu, damit das Hochzeitspaar in Ruhe schlafen konnte, Georgia freute sich auf diese kleine Rolle.

„Nun ist die Vogelhochzeit aus, vielleicht ist schon ein Storch im Haus“ – und wirklich, die kleine Conner war schon da.

Zwischendurch trat auch der Schulchor des Verdener Gymnasiums am Wall unter Leitung von Gert Alsleben auf, viele dieser Kinder gingen in früheren Jahren auch in einen der Kindergärten im Flecken Langwedel. Mit drei Liedern erfreuten sie Kinder, Eltern und Großeltern.

Geboren wurde die Idee zu dieser Aufführung auf der Freilichtbühne durch den Musikunterricht von Renata Bas im Kindergarten. Seit 2008 kommen aufgrund eines Förderungsprogramms die Kindergärten im Landkreis Verden in den Genuss, das die Kreismusikschule die musikalische Erziehung fördert.

Jetzt war auch der Daverdener Kindergarten an der Reihe. Seit September war die Musikpädagogin Renata Bas einmal wöchentlich für eine Unterrichtsstunde in Daverden, um mit den beiden Erzieherinnen Almut Bischoff und Irina Mackert Lieder aus dem Jahreskreis einzustudieren. Ziel dieser Förderung ist es, den Spaß am Singen bei den Kindern zu entwickeln.

Im Daverdener Kindergarten wird ohnehin viel gesungen. Für diese musikalische Erziehung hat der Kindergarten als Gütesiegel die „Felix“-Auszeichnung erhalten. Voraussetzung ist, dass täglich mit den Kindern gemeinsam gesungen wird, um die Phantasie und das Tanzen anzuregen.

Die Zusammenarbeit mit der Kreismusikschule wurde mit diesem Konzert auf der Freilichtbühne abgeschlossen. Dafür wanderten die Kinder mit Erzieherinnen und Eltern durch Daverden, um auf Spielplätzen Picknick zu machen. Selbst gebackene Kuchen und Getränke wurden aufgetischt. Am Nachmittag trafen dann alle sieben Gruppen in einem Sternmarsch auf der Freilichtbühne ein. · hu

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