„Boeing - Boeing“ hat am 7. Januar Premiere / Vorstellungen nur in Völkersen

Völk‘ser Theaterflieger etliche Male ausgebucht

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Auf unserem Foto ist die Besatzung zwar nicht ganz vollzählig. Bis zum 7. Januar sind aber garantiert alle Crew-Mitglieder dabei, wenn „Völk‘ser Platt“ mit der Komödie „Boeing - Boeing“ an den Premierenstart geht. ·

Völkersen - „Wie? Ich hab‘ noch Text?“, will Colette wissen. Aber sischer, meine Liebö. Rieke Aßmann spielt die Stewardess der Air France in dem Boluevardkomödienklassiker „Boeing - Boeing“. Die Leute vom „Völk‘ser Platt“ machen sich natürlich an die plattdeutsche Variante des Stückes. „Oh, düsse Froenslüe. De mokt mi noch verrückt“, stöhnt Robert, gespielt von Reinhard Körte.

Er ist es dann auch, der an diesem Probenabend, man hat sich den dritten Akt vorgenommen, freudestrahlend verkündet: „Das Ding sitzt. Wir können morgen spielen.“ Was Regisseur Jörg Meyer nur ein müdes Lächeln und ein leises Knurren entlockt.

Selbstverständlich sind hier im Saal des Gasthauses Intemann („Zur Post“) in Völkersen „nur“ Amateure zu Gange. Aber bei „Völk‘ser Platt“ haben sie schon gehörige Erfahrung mit Boulevardstücken auf Plattdeutsch. Die sind schon anspruchsvoller als so manches Bauernstück.

„Wenn der Text erst mal sitzt, dann können sie sich auf die anderen Sachen konzentrieren“, so Meyer. Man ahnt es schon... Der Text könnte besser sitzen, meint hier der eine oder andere.

Egal, die Anhänger der Bühne wissen, was vom „Völk‘ser Platt“ zu erwarten ist – und darum ist die Premiere am 7. Januar quasi ausverkauft. Wie überhaupt alle anderen Abendvorstellungen auch. Ratzekahl. Ob es daran liegt, dass ein überaus erfolgreiches Broadway-Stück zu sehen ist?

Für die Vorstellung mit Frühstück vorneweg am 8. Januar (ab 9.30 Uhr ist Frühstück, ab 10.30 Uhr wird gespielt) sind noch ein paar Karten zu haben. Ansonsten ist auch für die anderen Frühstücksvorstellungen der Vorverkauf absolut prächtig gewesen.

Bleiben den Theaterinteressierten eigentlich nur noch der 21. und der 28. Januar. Hier wird ab 15 Uhr im Gasthaus „Zur Post“ erst Kaffee und Kuchen serviert, ab 16 Uhr kann man Komödie gucken. Die verbliebenen Theaterkarten lassen sich telefonisch bei Ingrid Heimsoth (Telefon 04232/94123) bestellen – allerdings immer erst nach 18 Uhr. Hingewiesen sei an dieser Stelle auch noch einmal darauf, dass es in diesem Jahr keine Theateraufführungen vom Völk‘ser Platt in Posthausen geben wird. Dafür hat man zwei Veranstaltungen zusätzlich in Völkersen ins Programm aufgenommen. · jw

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