Brandon Borke als Austauschschüler in Achim / Im Frühjahr von Mattfeldt nach Berlin eingeladen

Vielleicht noch ein Foto mit Angie

Brandon Borke (3. v. l.) mit seinen Gasteltern Volker Kassebeer und Birgit Türk sowie dem Bundestagsabgeordneten Andreas Mattfeldt (r.). ·
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Brandon Borke (3. v. l.) mit seinen Gasteltern Volker Kassebeer und Birgit Türk sowie dem Bundestagsabgeordneten Andreas Mattfeldt (r.). ·

Verden - LANDKREIS · Sozusagen als Botschafter seines Landes lebt Brandon Borke (18) aus dem Bundesstaat Michigan in den USA für ein Jahr bei seinen Gasteltern Birgit Türk und Volker Kassebeer in Achim-Baden.

Dieser Aufenthalt wurde ihm ermöglicht durch ein Stipendium des Parlamentarischen Patenschaftsprogramms (PPP), einer Kooperation des Deutschen Bundestags und des Kongresses der USA. Andreas Mattfeldt (CDU), Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Osterholz-Verden, hat die Patenschaft für Brandon während seines Aufenthalts in Deutschland übernommen. Nun begrüßte er den Austauschschüler und seine Gasteltern im Verdener Büro der CDU in der Bahnhofstraße. Der junge Amerikaner, der mittlerweile seit fast fünf Monaten bei seiner Gastfamilie lebt, berichtete von seinem Leben in Deutschland.

Bei seinen Gasteltern fühlt Brandon sich sehr wohl, er findet sie sehr nett. Auch mit den Gastbrüdern Matthias (19) und Jurek (17), versteht er sich gut, allerdings lebt nur der Jüngere der beiden noch zu Hause. In Deutschland hat Brandon sich mittlerweile sehr gut eingelebt. Er besucht die Jahrgangsstufe 11 des Cato Bontjes van Beek-Gymnasiums. „Die Schule ist manchmal etwas schwierig“, sagt er. Besonders die Fächer Deutsch und Wirtschaft fallen ihm etwas schwerer. Obwohl Brandon sehr gut deutsch spricht, bereitet es ihm manchmal doch etwas Mühe, dem Unterricht zu folgen. Biologie und Chemie dagegen findet er leichter. Hier ist die Sprachbarriere nicht so hoch, da es viele lateinische Fachbegriffe gibt, die in beiden Ländern identisch sind. Begeistert ist er von der Betreuung in der Schule. Lehrerin Kristin Haltermann ist dort die Ansprechpartnerin für alle Austauschschüler, außerdem gibt es einmal in der Woche einen festen Termin, an dem alles Wichtige besprochen wird. „Sie kümmert sich um die Sprache und hat Bücher und die Busfahrkarte besorgt, das ist ganz toll“, schwärmt der junge Amerikaner.

Gewöhnen musste Brandon sich in Deutschland erst an die größere Bevölkerungsdichte, die hierzulande bekanntlich drei Mal so hoch ist wie zu Hause. Auch seine Heimatgemeinde Hubbard Lake ist nur ein kleiner Ort, umgeben von viel Natur. Brandon geht in seiner Freizeit dort gern auf die Jagd. „Im ganzen Landkreis leben nur 30 000 Einwohner“, erzählt er. Zur Schule fährt er jeden Tag 33 Kilometer mit dem Bus, die nächstgrößere Stadt ist erst nach mehreren Stunden Fahrzeit zu erreichen. „Hier kann ich mit dem Fahrrad zur Schule fahren, und die nächste Großstadt ist höchstens eine Stunde entfernt“, staunt er.

Aber auch die Freizeit des jungen Amerikaners ist gut ausgefüllt. In der Schule hat er Freunde gefunden und wird auch öfter mal zu einer Fete eingeladen. Außerdem ist er Gastmitglied im Schützenverein Baden, wandert mit den Pfadfindern und trifft sich mit einer christlichen Jugendgruppe. Da er in Baden den Bahnhof fast vor der Tür hat, ist er auch oft mit dem Zug unterwegs. So hat er sich bereits ein Werder-Spiel angesehen und den Weihnachtsmarkt in Bremen besucht.

Ein Höhepunkt seines Aufenthalts in Deutschland wartet noch im Frühjahr auf den Austauschschüler. Andreas Mattfeldt hat ihn und seine Gastfamilie zu einer dreitägigen Fahrt nach Berlin eingeladen. Natürlich stehen dort auch ein Besuch des Bundestags und des Bundeskanzleramts auf dem Programm. „Vielleicht kann man dort ein Foto mit Angie machen“, hofft Brandon. · ahk

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