Viele Verdener ritten Weltrekord

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554 Personen machten letztendlich mit und schafften einen neuen Guinness-Buch-Weltrekord.

Verden - (nie) Es ist geschafft: Gestern Nachmittag, gegen 16.40 Uhr, wurde im Verdener Stadion der Guinness-Weltrekord der Stadt Hitzacker im Steckenpferd-Quadrillereiten geknackt. 554 Steckenpferd-Quadrillereiter haben der Allerstadt den Sprung ins Guinness-Buch der Rekorde beschert.

Der bisherige Rekord lag bei 265 Personen und wurde im Vorjahr aufgestellt. Kleine Leute, große Leute, vom Säugling bis zum Senior, sie alle waren dem Aufruf von Stadt und Turniergesellschaft Verden gefolgt, zum Rahmenprogramm des diesjährigen Internationalen Dressur- und Springreiterfestivals ein ganz besonderes Highlight beizusteuern: den ersten Weltrekordversuch der Stadtgeschichte.

Stefan Krawczyk und Quadrillenmeister Hermann-Josef Albers hatten die Idee, und sie dankten allen, die dazu beigetragen haben, dass der Rekordversuch solch ein Erfolg wurde. „Es ist unglaublich. An eine solche Resonanz hat keiner von uns geglaubt“, sagte Albers, während ein Steckenpferd-reiter nach dem anderen in das Stadion „ritt“. Doch beim Weltrekordversuch kam es nicht nur auf die Anzahl der Reiter an. Die weitaus kniffligere Aufgabe bestand darin, dass alle Beteiligten eine möglichst harmonische Quadrille ritten und dabei fünf Minuten in Bewegung bleiben mussten. Denn schon der Begriff Quadrille erklärt, dass es außer der Quantität gerade auch um Choreographie ging, und der Rekord war erst eingestellt, nachdem die Steckenpferd-Reiterschar auch diese Aufgabe gelöst hatte. Begleitet von rhythmischer Musik ritten sie fünf Minuten lang auf dem Stadiongelände, mal rechts, mal links herum, aber ohne einen Stopp einzulegen.

Quadrillenmeister Hermann-Josef Albers mit Pia und Virginia.

Vollen Weltrekord-Einsatz haben neben der Stadt Verden und der Turniergesellschaft auch die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer gezeigt. Es mussten etliche Formalitäten eingehalten werden, und etwa Teilnehmerlisten überprüft, die Personen exakt gezählt oder der reibungslose Ablauf des Rekordversuchs dokumentiert werden. Und im Nachhinein muss der Rekord noch ausführlich beschrieben und dokumentiert und von den vor Ort anwesenden Amtspersonen bestätigt werden. Krawczyk: „Erst, wenn das alles geschehen ist, findet die Verdener Steckenpferdquadrille Aufnahme in das Buch der Rekorde.“

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