Preisverleihung des vierten Literaturwettbewerbs am Domgymnasium

Viele Stilmittel für die Zeit

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Die jungen Literaten des Domgymnasiums mit den Organisatoren des Wettbewerbs. ·

Verden - VERDEN · „Der Wandel der Zeit“ war das Thema des vierten Literaturwettbewerbs am Domgymnasium Verden. Erneut versuchten sich die Schüler der verschiedenen Altersgruppen in epischen und lyrischen Texten. Erstmals war auch ein dramatisches Werk dabei. Anna Caroline Renschler hatte in ihrem Text „Louisas Zeitreise“als einzige diese Gattung gewählt und wurde von der Jury mit einem Sonderpreis bedacht. Da die phantasievolle und romantische Geschichte auch ihre Zuhörer in der Aula des Gymnasiums begeisterte, wurde sie mit einem kräftigen und lang andauernden Applaus bedacht.

Wie in den Vorjahren hatten die Zahnärzte der Gemeinschaftspraxis Dr. Herlinghaus, Witte, Dr. Funkenhaus, den Wettbewerb finanziell aus dem Erlös von gespendetem Zahngold ihrer Patienten mit Preisgeldern bestückt. Mindestens genauso wichtig wie die Preise war den jungen Autoren aber sicher, wie ihre Premiere als Literaten beim Vortrag der Texte bei ihrem Publikum ankommen würde.

So war denn die Spannung bei der Verleihungszeremonie groß. Zumal die jungen Autoren nur wussten, dass sie Preisträger sind, aber nicht wie die Jury aus Lehrern und Schülern sie platziert hatte.

Eingereicht hatten die Teilnehmer vor allem lyrische Texte und Kurzgeschichten. In drei Altersklassen, Jahrgang fünf und sechs, sieben und acht sowie Jahrgang neun bis zwölf, wurden jeweils drei Preise für Lyrik und Epik vergeben. Die Debütanten hatten sich in ihren Texten ganz verschiedener Stilmittel bedient und sich mit dem Thema aus vielen unterschiedlichen Perspektiven beschäftigt und damit die Organisatoren Silke Lipski und Thomas Menzel besonders begeistert.

Den ersten Platz in der Kategorie Epik der fünften und sechsten Klassen erhielt Silja Kettenburg für ihren Text „Zeit-Reise“. Die Erwartungen der Jury hatte sie durch die Verbindung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sogar übertroffen.

Den zweiten Platz in dieser Kategorie belegte Bennet Schäfer mit „Die Uhr der Zeit“ und den dritten Platz erhielt Laura Sofie Pasmann mit dem „Versuch, die Zeit zu stoppen“.

Sara Bowe konnte mit dem Gedicht „Zeit“ die Jury überzeugen und erlangte den ersten Preis in der Kategorie Lyrik der fünften und sechsten Klassen. Weiterhin platziert wurden Vanessa Quint mit „Wenn ich durch die Zeit wandle“ und Lisa Püttmann mit „Die Zeit“, in dem sie Merkmale aus Lyrik und Epik stilvoll vereint.

Gedichte und

Kurzgeschichten

Eine Familie, welche durch ein Bombenunglück im zweiten Weltkrieg zerrissen wurde, steht im Mittelpunkt des Siegertextes in der Kategorie Epik der siebten und achten Klassen. „Meine Zeiten“ von Solveig Halefeld und Finja Stampa behandelt die Suche eines jungen Mädchens nach ihren tot geglaubten Eltern. Weitere Preise in der Kategorie gingen an Maren Belèn Georg für „2050“, einem fiktiven Blick in die Zukunft, Jenny Hänseroth für „Weiß“ sowie Fenja Rengdorf für „Charlotte und Catherine – Leben und Tod“.

Humoristisch behandelte Jan-Malte Affenbach das Thema in der Kategorie Lyrik der siebten und achten Klassen. In seinem überzeugenden Gedicht „2.0“ setzte er sich mit aktuellen Ereignissen und einem Vergleich von Vergangenheit und Gegenwart auseinander und verdiente sich den ersten Preis, gefolgt von Shirin Höwler mit „Die Zeit ist begrenzt“, Jana Krüger mit „Tränen der Zeit“ und Nele Sträge und Jule Wilsdorff, die gemeinsam „Zeitmangel“ verfasst hatten.

Lebenserinnerungen eines alten Mannen auf dem Sterbebett sind der Inhalt des Textes „Alle Zeit der Welt“ von Anna Celina Sündermann, für den sie den ersten Platz in der Kategorie Epik der Jahrgänge neun bis zwölf erhielt. „Begegnungen mit der Vergangenheit“ von Thanh Binh Vo Thi und „Er war meine Zeit“ von Judith Schwarze teilten sich Platz zwei, gefolgt von „Gefangenschaft“ von Saskia Schäfer.

In der Kategorie der Lyrik in den Jahrgängen neun bis zwölf wurde nur eine Gewinnerin gekürt, dies war Lisa Willenbrock mit ihrem Gedicht „Nebelherz“, worin sie sich mit Sehnsucht auseinandersetzte. · mon

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