Viele Mädchen und zwei Jungen erleben spannendes Wochenende auf dem „Moorhoff“

Apfel darf meistens das Pferd futtern

Zum Ferienspaß auf der Reitanlage „Moorhoff“ gehörten auch Balanceakte.
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Zum Ferienspaß auf der Reitanlage „Moorhoff“ gehörten auch Balanceakte.

Langwedelermoor - Spiel, Spaß und Sachgeschichten rund ums Pferd erlebten Kinder am Wochenende auf der Reitanlage „Moorhoff“ der Familie Gätje in Langwedelermoor. Sogar eine Übernachtung gehörte zu diesem Ferienspaß.

Schwer bepackt mit Zelt, Luftmatratze, Schlafsack und Reitutensilien waren die Sieben- bis Zwölfjährigen am Freitagnachmittag von ihren Eltern zum Moorhoff gebracht worden. Dort wurden sie von Reiterinnen der Stallgemeinschaft in Empfang genommen.

Wie meistens, wenn es um Pferde und Reiten geht, waren die Mädchen in der Überzahl. Lediglich zwei Jungen hatten Interesse und sich dann auch getraut, mitzumachen.

Aufgeteilt auf verschiedene Gruppen, verschönerten die Kinder zuerst Pferdebürsten mit Serviettentechnik, die sie dann auch mit nach Hause nehmen durften. In der Reithalle gab es „Pony-Spiele“. Die Jüngeren balancierten dabei zum Beispiel auf einer Hindernisstange, und wenn das geschafft war, auf dem Pony. Die Größeren bewältigten unterdessen einen Geschicklichkeitsparcours auf einem Pferd.

Zum Abschluss der Runde galt es, aus einer Schüssel mit dem Mund ein Apfelstück zu „fischen“. Das Obst durften die Kinder dann selbst essen oder es mit dem Vierbeiner teilen. Die meisten kleinen Reiterinnen gaben den Apfel aber zur Belohnung an das Tier weiter. Um den Kontakt zu ihm zu intensivieren, nutzten einige auch die Möglichkeit, ein Pferd mit Fingerfarbe anzumalen.

Eine Planwagen-Fahrt mit einem Treckeroldie durch das Dorf stand ebenfalls auf dem Programm. Und wer Spaß daran hatte, konnte auch noch auf einem Holzpferd „reiten“.

Am Abend stärkten sich alle mit frisch Gegrilltem. Anschließend wurden in der Reithalle für die Übernachtung die Zelte aufgebaut und Nachtruhe war angesagt. Nach einem gemeinsamen Frühstück am Sonnabendmorgen holten die Eltern ihre Kinder nach diesem erlebnisreichen Ferienspaß wieder ab.

Höchstens 20 durften daran teilnehmen. Gern dabei gewesen wären aber weitaus mehr, so dass eine lange Warteliste eingerichtet werden musste und das Los über eine Teilnahme entschied. Als es dann losging, fehlten einige Kinder, ohne sich abgemeldet zu haben. Karin Gätje ärgerte das, hätten doch bei einer rechtzeitigen Abmeldung noch Kinder von der Warteliste nachrücken können.

Wie auch andere Veranstalter von Ferienspäßen appelliert sie an die Eltern, die Kinder rechtzeitig abzumelden, wenn sie aus irgendwelchen Gründen an einer Aktion nicht teilnehmen können. Denn dann könnten bei an sich ausgebuchten Veranstaltungen noch Kinder von der Warteliste nachrücken.

mo

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