Verein Verdener Stadttombola startet nächste Runde / Hunderte an Projekten gefördert

Verlierer gibt es wieder nicht

Jens Richter (l.), Organisator Lueder Lüßen und Felicia Messerich mit Losen.

Verden - (nie) · Gewinne, Gewinne, Gewinne: Wer hat noch nicht, wer will noch mal? Schokolade, Schreibwaren, Buntstifte oder einen Einkaufsgutschein – aber auch zwei schicke Kleinwagen Citroen C1, einen Yamaha Motorroller oder eine tolle zehntägige Flusskreuzfahrt auf einem Schiff der Luxusklasse und vieles mehr gibt es bei der Verdener Stadttombola zu gewinnen.

Das freute die Verdener und ihre Gäste, die am Sonnabendvormittag auf dem Rathausvorplatz die offizielle Tombolaeröffnung durch den stellvertretenden Bürgermeister Jens Richter und die Vorsitzende des Vereins Verdener Stadttombola, Felicia Messerich, verfolgten.

Mit besonderer Ungeduld haben Helga und Gerhard Kuhn aus Dörverden den Tombolaauftakt erwartet: „Mein Mann ist schon seit einer Woche ganz hibbelig. Wir haben in den vergangenen Jahren bereits Hunderte von Losen gekauft“, berichtet Helga Kuhn. Viele Gewinne waren dabei und diese hätten ihr und ihrem Mann unzählige schöne Stunden beschert. „Die Flusskreuzfahrt in Russland war eine Wucht“, plaudert sie. Aber auch der Besuch der Mailänder Scala, der Semper Oper in Dresden oder der Urlaub im Soling seien unvergessliche Stadttombola-Erlebnisse.

Die ersten zehn Lose durfte allerdings Jens Richter erwerben. Doch keine Bange: Es sind noch genügend vorhanden. Genau 130 000 Lose wurden gedruckt, die binnen 75 Tagen – bis zum 10. Juni – an die Frau oder den Mann gebracht werden sollen.

Viele Verdener waren bereits zur Tombolaeröffnung auf den Rathausvorplatz gekommen, wo zunächst rund 50 Mitglieder des Reitvereins Alte-Aller Langwedel-Daverden ein imposantes Schaubild vorführten. „Schumi comes back“, so der Titel der flotten Inszenierung für Ross und Reiter, mit dem der Verein erst kürzlich beim Showwettkampf der Vereine im Rahmen des Euroclassics-Pferde-Festivals in Bremen eine Platzierung erzielt hatte.

Dann ergriff die Vorsitzende des Vereins Verdener Stadttombola, Felicia Messerich, das Wort. Sie freue sich über das Interesse der Verdener, zeige das doch, dass es Zustimmung finde, was mit der Stadttombola passiere. Messerich: „Auch wenn es mit dem Gewinnen mal nicht klappt, ist das kein Grund, traurig zu sein. Schließlich haben sie die Gewissheit, immer etwas Gutes zu tun, da jedes verkaufte Los gemeinnützigen Zwecken und den Menschen der Stadt zugute kommt.“ Auch erinner-

nGeld fließt Kindern

nund Kultur zu

te Messerich daran, dass seit dem Start der Tombola vor über 30 Jahren Hunderte Projekte gefördert worden seien.

In den nächsten 75 Tagen kann jeder sein Glück an den drei verschiedenen Losbuden in der Innenstadt und an den Verkaufsstellen im Rewe-Markt an der Max-Planck-Straße und im Hagebaumarkt in Verden-Hönisch versuchen. Bei der Verteilung des Tombolaerlöses stehen diesmal die Bereiche Kinder und Kultur an vorderer Stelle. Die Vereine Verdener Jazz- und Blues-Tage, die Domfestspiele oder die Verdener Aller Bühne sollen bedacht und die mit dem Doppeldeckerbus „Fridolin“ geleistete Kinder- und Jugendarbeit besonders gefördert werden.

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