Großmarkt Bremen sagt nein / Thema im Beirat Marketing

Die Verdener Messe auf der Kippe?

Verden - · Als Gebhard Rosenthal (CDU) in der jüngsten Sitzung des Beirates Stadtmarketing andeutete, das Verdener Schaufenster könnte auf der Kippe stehen, gingen bei einigen Beteiligten die Antennen hoch. Keine Messe mehr in Verden? Angesichts des guten Zuspruchs aus dem Ausstellerkreis im vergangenen Jahr eine Frage, die nach Antworten sucht.

Die möchte Rosenthal als Vorsitzender des Arbeitskreises Wirtschaft im Rahmen des Beirates Stadtmarketing von den Verantwortlichen des veranstaltenden Großmarktes Bremen im Februar haben. Offenbar ist ein wesentlicher Kritikpunkt, dass sehr viele auswärtige Teilnehmer sich auf dem Messegelände am Warwickplatz einen Platz gesichert hatten. Wo blieben die heimischen Aussteller?, war eine der zentralen Fragen.

Im Gespräch mit dieser Zeitung hatte Heike Wagner, Mitarbeiterin des Großmarktes Bremen und Chefin auf dem Verdener Messegelände, die Antworten parat. Das Schaufenster stehe keinesfalls auf der Kippe. Das nächste sei für 2011 geplant. „Uns liegt sehr an einer guten Zusammenarbeit mit der Stadt Verden“, betonte Heike Wagner. Doch das Pflaster Verden sei nicht das einfachste. „Wir kommen aus Bremen“, so die Messe-Erprobte. Was offenbar bei einigen möglichen Interessenten für Vorbehalte sorge. Zu teuer seien die Preise für Aussteller aber nicht. „Wir liegen unter den Bremer Konditionen“, sagte Heike Wagner, um hinzuzufügen: „Wir machen die Messe auf

nImagewerbung

nkostet 20 000 Euro

eigenes Risiko, bekommen von niemandem Zuschüsse. Gerne hätten wir mehr einheimische Aussteller. Doch hinein prügeln können wir sie nicht.“ Von Seiten der Stadt Verden war dazu gestern auf Anfrage keine Stellungnahme zu erhalten.

Dafür stellte der Vorsitzende des Kaufmännischen Vereins zu Verden, Harald Nienaber, in der öffentlichen Sitzung des Beirates Stadtmarketing eine möglich Imagewerbung der Kaufleute nach dem Vorbild anderer umliegender Städte, die in Verden, beispielsweise in Tageszeitungen, für sich selbst Werbung betrieben. „Das können wir auch“, betonte Nienaber und stellte gleich einen Vorabdruck des Verdener Faltblatts vor. Er habe mit 200 000 Exemplaren kalkuliert, was rund 20 000 Euro kosten werde. Vom Beirat gab es nun den Auftrag zu ermitteln, wie das Geld eingenommen werden kann.

Auch Fachbereichsleiterin Ulrike Zeidler hatte in Sachen Verdener Fußgängerzone noch eine Neuigkeit parat. So sei geplant, in Kürze bezüglich der künftigen Ausgestaltung des Abschnitts von der Herrlichkeit bis zum Lugenstein eine Arbeitsgruppe mit allen relevanten beteiligten Personen, also aus dem Stadtrat wie aus der Anliegerschaft und dem Beirat, einzuberufen. Die Frage werde laut Zeidler sein: „Wie geht es nach der Umgestaltung des Rathausvorplatzes weiter? Wir wollen kein Flickwerk“, betonte die Fachbereichsleiterin.

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