Mattes Thölke und Bjarne Riechmann Jahrgangsbeste

Gymnasium am Wall: Zwölf Mal die Eins vor dem Komma

Zwölf junge Erwachsene, fünf Frauen und sieben Männer, blicken glücklich in die Kamera.
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Ein Dutzend mit einer Eins vor der Komma: die zwölf Jahrgangsbesten.

Es ist geschafft. Trotz aller Widrigkeiten, die die Pandemie in den zurückliegenden Monaten mit sich brachte, bestanden 86 junge Erwachsene ihr Abitur am Gymnasium am Wall. Zwölf von ihnen erreichten dabei sogar einen Durchschnitt, der ihnen eine Eins vor dem Komma bescherte.

Verden – 86 Abiturientinnen und Abiturienten haben das Abitur am Gymnasium am Wall erfolgreich bestanden. Am Donnerstag erhielten sie ihre Reifezeugnisse im Rahmen ihrer Entlassungsfeier unter freiem Himmel im Stadion am Berliner Ring. Ein Novum, das natürlich Corona geschuldet ist. Die ursprünglich geplante gestaffelte Entlassungsfeier in der Schulaula kam bei den Abiturienten gar nicht gut an.

Entlassungsfeier im Verdener Stadion

So wurde die Feier kurzerhand ins Stadion verlegt. „Alle zusammen ist einfach schöner, egal wie das Wetter ist“, fand auch Schulleiter Petra Sehrt.

„Erleichterung, Stolz, Freude – die Gefühlsskala der Abiturientinnen und Abiturienten hatte viele Facetten in den letzten Wochen. Die Anspannung, verstärkt durch die Corona-Ausnahmesituation, war dieses Jahr besonders hoch. Viele Fragen beantworteten sich dann aber im Verlauf der Prüfungen: Ja, die Aufgaben waren zu schaffen, man hatte also offensichtlich doch einiges gelernt, auch im Distanzunterricht. Ich bin wirklich sehr beeindruckt, die Ergebnisse der Klausuren und der mündlichen Prüfungen haben mich stolz gemacht“, sagte Petra Sehrt zufrieden. Bei zwölf Schülerinnen und Schülern steht im Abiturzeugnis sogar eine Eins vor dem Komma. Jahrgangsbeste sind Mattes Thölke und Bjarne Riechmann mit einem Notendurchschnitt von 1,2.

In ihrer Rede ermunterte die Schulleiterin die Abiturienten dazu, ruhig einmal ihre Fantasien zuzulassen und den Seiltanz ohne Netz zu wagen. Als Lebensweisheit gab sie ihren Ehemaligen eine Weisheit des chinesischen Philosophs Konfuzius mit auf den Weg: „Der Mensch hat dreierlei Wege, klug zu handeln: Erstens durch nachdenken – das ist der edelste, zweitens durch nachahmen – das ist der leichteste, und drittens durch Erfahrung – das ist der bitterste.“

Ein Abschied mit Musik und guten Wünschen

Auch bei der Feier unter freiem Himmel wurden die liebgewordenen Traditionen aufrecht erhalten. Der Chor der Lehrkräfte unter der Leitung von Annette Bildhauer erfreute die Schulabgänger zum Abschied mit einem umgedichteten Song. Auch aus den Reihen der Schülerschaft wurde noch ein letztes Mal gemeinsam musiziert. Beim Auftritt von Solistin Pia Buschmann wurde vielen bewusst, dass die gemeinsame Schulzeit nun endgültig vorbei ist.

Nachdem alle Reden gehalten und alle Zeugnisse übergeben worden waren, sorgte der Schulelternrat für Sekt und Selters. Zur Erinnerung überreichte Susanne Hans vom Schulverein eine Kunstbroschüre mit Werken aus dem Kunstkurs von Dr. Christina Bachmann.

Von Antje Haubrock-Kriedel

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